Umschulung zum Anlagenmechaniker: Neue Perspektiven

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Anlagenmechaniker werden in verschiedenen Branchen und Bereichen gebraucht, wodurch eine Umschulung zum Anlagenmechaniker ein ganz neues Berufsfeld mit innovativen Möglichkeiten eröffnet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehören die praktische und anwendungsorientierte Ausrichtung, egal ob die Tätigkeit später in der Produktion oder Wartung, in der Dienstleistung oder im Kundenservice ausgeübt wird.
Da Anlagenmechaniker in der Industrie und im Handwerk gesucht werden, ist eine Umschulung die ideale Chance für einen Beruf mit Zukunftsperspektiven.

Fakten und Inhalte der Umschulung zum Anlagenbauer

Das Berufsbild ist vielseitig und orientiert sich an den technischen Innovationen des Anlagenbaus der Anlagentechnik. Durch die Komplexität des Berufszweigs ist es ratsam, direkt bei der Umschulung zum Anlagenmechaniker auf den bevorzugten Einsatzbereich zu fokussieren. Die Instandhaltung, der Anlagenbau, die Schweißtechnik, der Apparate- und Behälterbau oder die Rohrsystemtechnik können als Schwerpunkt der Maßnahme gewählt und auf den bevorzugten Tätigkeitsbereich nach der Bildungsmaßnahme ausgerichtet werden.

Die duale Ausbildung zum Anlagenmechaniker erfolgt im praktischen und schulischen Bereich mit einer Gesamtdauer von 3.5 Jahren. Wenn Sie bereits eine Ausbildung als Servicetechniker oder in einem artverwandten Beruf absolviert haben oder über einige Jahre Berufspraxis in ähnlichen SHK Berufen verfügen, kann sich die Ausbildungszeit anhand Ihrer Kenntnisse und bereits erworbenen Fähigkeiten verkürzen.

Kosten

Die Ausbildungskosten werden bei Arbeitslosigkeit von der ARGE getragen und müssen nicht vom Umschüler selbst finanziert werden. Dennoch sollten Sie sich erkundigen, ob Sie während der Umschulung beispielsweise Geld verdienen und diese berufsbegleitend in Ihrem Betrieb vornehmen können. Der Ausbildungsträger kann nicht nur ein Bildungsinstitut für Umschulungen, sondern auch der Betrieb, in dem Sie tätig sind, sein.

In diesem Fall können Sie sich beispielsweise für ein Fernstudium entscheiden und Ihre Umschulung als Anlagenmechaniker berufsbegleitend und ohne finanzielle Einbußen vornehmen. Ob über die ARGE oder alternativ als Fernstudium, Umschulungen zum Anlagenmechaniker eröffnen neue Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und lassen Sie in einer Branche tätig sein, in der Sie sowohl im Heizungsbau oder im sanitären Bereich, in der Wartung, im Kundendienst oder in der Herstellung, sowie im Angestelltenverhältnis oder auf selbstständiger Basis tätig sein können.

Voraussetzungen

Bei einer Umschulung oder einem aufbauenden Studium über die Fernhochschule müssen Sie gewisse Voraussetzungen erfüllen und bestenfalls Erfahrungen in der Heizungs- und Sanitärtechnik aufweisen. Sie belegen einen Eignungstest, der über Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten informiert, sowie Auskunft über Ihren Bildungsstand in diesem Berufszweig gibt. Auch branchenfremd können Sie einsteigen und durch eine Umschulung zum Anlagenmechaniker die Fähigkeiten erwerben, die Ihnen die Tätigkeit in einem SHK Beruf und einen guten Verdienst ermöglichen.

Zu den Primärvoraussetzungen zählen Ihre körperliche und geistige Fähigkeit zur Erfüllung der Herausforderungen im Berufsalltag, die schulische Bildung und eventuelle Vorbildung, sowie Ihr Interesse an einem abwechslungsreichen und herausfordernden Beruf im Handwerk. Stellen Sie Ihre Fähigkeiten im Bewerbungsschreiben dar.