Ascheeimer: Formen, Eigenschaften und Materialien | Kesselheld

Ascheeimer: Formen, Eigenschaften und Materialien

Ascheeimer
Nachdem das Feuer im Kachelofen erloschen ist, verbleibt heiße Asche. Dabei stellt sich die Frage: Wohin mit der Glut? Eine nicht fachgerechte Entsorgung ist nicht nur lästig, sondern unter Umständen auch gefährlich. Es ist ratsam, die Rückstände in einem luftdichten Behältnis aus nicht brennbarem Material zu verwahren. Ascheeimer schaffen in diesem Fall Abhilfe und sind somit ein unverzichtbares Kaminofenzubehör.

Materialien und Eigenschaften des Ascheeimers

Die wichtigste Eigenschaft, die ein Ascheeimer mitzubringen hat, ist Feuerfestigkeit. Nur dadurch ist ein sicherer Entsorgungsort für die Asche gegeben, ehe die Glut vollends erloschen ist. Gängigstes Material, aus denen die robusten Behälter bestehen, ist Stahlblech. Unbehandeltes Stahl neigt jedoch zu rosten. Um Korrosion vorzubeugen, werden die Eimer verzinkt oder mit einer Pulverschicht aus Anthrazit überzogen. Ascheeimer aus Zink sind in der Regel silbern, wohingegen Ascheeimer in schwarz die Anthrazit-Schicht innehaben.

Mit einem Henkel lässt sich der Eimer problemlos und sicher transportieren. Ein Tragegriff aus Holz schützt Sie dabei vor Hitze. Grund dafür ist die geringe Wärmeleitfähigkeit von Holz, verglichen mit Stahl.

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Elementar ist ein möglichst dicht verschließender Deckel. Dieser schützt vor Feuchtigkeit und Staub und verhindert ein Austreten der Asche beim Transport oder Umkippen des Ascheeimers. Insbesondere ein Schnappverschluss bietet diesbezüglich Sicherheit.

Formen und Größen

Kreisrund, oval und eckig: Ascheeimer gibt es in drei verschiedenen Formen. Während die runde Variante am stärksten verbreitet ist, bieten Händler eckige Formen eher selten an. Eckige Behälter lassen sich einerseits sehr einfach verstauen, etwa hinter den Kaminofen. Andererseits sind sie beim Transport weniger stabil als ein klassischer runder Eimer. Einen Mittelweg aus Platzsparen und Handhabung schafft dementsprechend der ovale Ascheeimer.

Es sind Größen für jeden Bedarf erhältlich. Bei wenig Verbrauch greifen Sie zu einem Ascheeimer in 5l- oder 10l-Ausführung. Zudem gibt es Eimer mit einem Inhaltsvolumen von 15, 20 und 25 Litern. Nach oben hin sind darüber hinaus keine Grenzen gesetzt: Sogar Behältnisse in der Dimension von Mülltonnen sind auf dem Markt vorhanden.

Asche als Düngemittel

Die gesammelte Asche lässt sich gegebenenfalls im Garten als Dünger weiterverwenden, statt sie zu entsorgen. Holzasche enthält viele für Pflanzen wichtige Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalk, Eisen und Phosphat. Durch den basischen Charakter lässt sich saurer Gartenboden neutralisieren.

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Achtung

Düngen mit Asche ist nicht für Pflanzen förderlich, die einen sauren Boden benötigen, worunter beispielsweise Orchideen oder Rhododendren zählen. Auch ist darauf zu achten, dass als Grundlage für die Holzasche ausschließlich unbehandeltes Holz diente.

Asche basierend auf Kohle oder Briketts ist umwelt- und gesundheitsschädlich und deshalb als Düngemittel ungeeignet.