Elektronische Thermostate: Vor- & Nachteile im Überblick

Heizungsthermostat mit Wlan mit Touchscreen
Klassische Heizkörperthermostate werden manuell am jeweiligen Bedienelement eingestellt. Moderne Ausführungen können von jedem beliebigen Ort aus gesteuert werden. Hierfür wird das Thermostat in ein WLAN-Netz eingebunden, auf welches Sie Zugriff über das Smartphone beziehungsweise den PC haben. Sie stellen eine vollständige Programmierung für alle Heizkörperthermostat im Haus zusammen.

Wählen Sie die Temperatur Ihrem bevorzugtem Wohlfühlklima entsprechend. Viele Menschen wünschen im Wohnzimmer eine Temperatur von 22 Grad Celsius, ab rund 23 Uhr kann die Temperatur abgesenkt werden. Im Schlafzimmer hingegen benötigen Sie in den Abendstunden und in der Nacht eine angenehme Wärme, 20 Grad Celsius gelten als optimal. Ein internetfähiges Thermostat befreit sie davon, den Heizkörper ständig manuell herauf- oder herunterzuregeln. Sie programmieren ihr individuelles Nutzerprofil und die Temperatur passt sich automatisch entsprechend an.

Bedienung ist von jedem gewünschten Ort

Über das Internet erlangen Sie von jedem Punkt der Welt Zugriff auf die Heizungsanlage. Installieren Sie auf Ihrem Smartphone die erforderliche App und schon kann die Einstellung der Temperaturwerte beginnen. Elektronische Thermostate lassen sich auf die Dezimalstelle genau einstellen, wobei jeder Raum einzeln programmiert wird.

Die Temperatur wird digital und präzise eingestellt

Bei klassischen Heizungsthermostaten entspricht die Einstellung „3“ standardmäßig 20 Grad Celsius. Allerdings handelt es sich um grobe Richtwerte, in der Praxis treten meistens abweichende Werte auf. Ein digitales Raumthermostat arbeitet wesentlich präziser und zuverlässiger.

Optimierung Heizkosten

Programmierbare Thermostate werden individuell auf die Heizgewohnheiten eingestellt: Sie kehren Abends in ein bereits vorgewärmtes Heim zurück, am Tage hingegen haben die Heizkörper in ihrer Abwesenheit die Temperatur heruntergeregelt, sodass die Energiekosten sinken.

Kontrolle bei längerer Abwesenheit

Besitzen Sie beispielsweise ein Ferienhaus und möchten trotz des weiter entfernt liegenden Standortes die Heizung kontrollieren, dann ist dies durch elektronische Heizkörperthermostate mühelos möglich. Bevor die neuen Feriengäste in den Wintermonaten eintreffen, stellen Sie eine angenehme Raumtemperatur ein. Nach der Abreise der Gäste können Sie die Heizung wieder auf einen Sparmodus stellen.

Zusatzfunktionen sind möglich

Das Heizungsthermostat mit WLAN kann über zahlreiche Zusatzfunktionen, wie beispielsweise einen Frostwächter, verfügen. Im Winter verhindert diese Sicherheitsfunktion das Einfrieren der Leitungen, was zum Platzen der Rohre führen würde.

Einbindung von Funk Heizkörperthermostaten in das Hausnetz

Smart-Home-Systeme erlauben die Heizungssteuerung von unterschiedlichen elektronischen Systemen im Haus, wie beispielsweise die Rollläden, das Licht oder die Alarmanlage. Elektronische Heizkörperventile binden Sie in dieses System ein und optimieren die Steuerung.

Nachteile von elektrischen Thermostaten

Einer der häufigsten genannten Diskussionspunkte rund um das Thema Smart Heating ist das Thema Datenschutz. So verrät das individuelle Heizprofil eine ganze menger persönlicher Daten des Nutzers wie Brennstoffverbrauch, Abwesenheitszeiten oder Aufenthaltsorte. Zwar beteuert jeder Hersteller die Sicherheit und Anonymisierung der Daten in Hinblick auf sein Produkt, die Überprüfung entzieht sich allerdings der Kontrolle der Anwender.

Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass ein elektronisches Thermostat deutlich komplexer ist als herkömmliche Heizkörperventile. Das bedeutet mehr potenzielle Fehlerquellen. Kommt es zu einem Defekt ist es schwer einen geeigneten Service zu finden. Hersteller bieten meist keinen Reparaturservice an, Heizungsbauern fehlt das nötige Know How. Hier wäre der richtige Ansprechpartner ein IT Spezialist. Dieser fühlt sich für diesen Bereich allerdings meist noch nicht wirklich zuständig.