KWB Logo und Biomasseheizung KWB Easyfire

Der österreichische Hersteller KWB (Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH) wurde 1994 gegründet und ist mit einer Tochterniederlassung und einem engen Vertriebs- und Servicenetz auch in Deutschland vertreten. Innerhalb der Produktlinien ist der Pelletkessel KWB Easyfire das für Ein- und Zweifamilienhäuser ausgelegte Modell. Mit der wachsenden Bedeutung regenerativer Heizungen gewinnt auch KWB an Bekanntheit. Wir stellen Ausstattung, Preise und Details des KWB Easyfire vor.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Der KWB Easyfire ist ein Pelletkessel für Ein- und Zweifamilienhäuser.
  • Er ist in Leistungsklassen von 8 bis 35 kW erhältlich und modulierend regelbar.
  • Eine Lambdasonde und das herstellereigene Reinigungssystem sorgen für niedrige Emissionen.
  • Der Kessel ist als Biomasseheizung über die Bundesförderung förderfähig.

Easyfire: Produktdetails

Der KWB Easyfire zählt zu den verbreiteten Pelletheizungen in Deutschland. Ein eigenes Entwicklungs- und Forschungszentrum unterstreicht das Innovationsbestreben des Herstellers, und das unternehmenseigene Reinigungssystem senkt die Staubemissionen stark. Die wichtigsten Eckdaten:

Produktmerkmal

Details

Leistungsklassen 8, 12, 15, 22, 25, 30 und 35 kW
Für kleinere Wohneinheiten 8 oder 12 kW
Für die meisten Privathäuser 15 kW
Stellfläche 0,75 Quadratmeter
Bauhöhe des Gehäuses 126 bis 164 cm

Technische Eigenschaften

  • Alle Modelle lassen sich an alle Wärmeverteilsysteme wie Fußbodenheizungen und Heizkörper anpassen.
  • Eine Lambdasonde kontrolliert den Brennvorgang permanent.
  • Die Regelung bietet eine stufenlose, modulierende Leistungsanpassung.
  • Eine Anhebung der Rücklauftemperatur, Unterdruckregulierung und Gebläse ermöglichen eine bedarfsgerechte Anpassung.
  • Automatische oder manuelle Beschickungssysteme sind je nach Platzangebot kombinierbar.
  • Saug- und Rührsysteme erlauben die Pelletförderung auch aus weiter entfernten oder auf anderen Stockwerken liegenden Lagern.

Preise und Förderung

Der Preis des Easyfire liegt im Bereich der meisten Mitbewerber:

  • Für den Kessel sind etwa 10.000 bis 15.000 Euro einzuplanen.
  • Je nach Dimensionierung und Pelletförderung kommen rund 5.000 bis 10.000 Euro für die übrige Anlage hinzu.

Als Biomasseheizung ist der Pelletkessel über die Bundesförderung für effiziente Gebäude förderfähig. Die Grundförderung beträgt in der Regel 30 Prozent; hinzu kommen mögliche Boni, etwa der Einkommensbonus für selbstnutzende Eigentümer mit entsprechendem Einkommen sowie ein Emissionsminderungszuschlag für besonders emissionsarme Biomasseanlagen. Wichtig ist, dass der Förderantrag vor der Auftragsvergabe gestellt wird. Da sich Förderkonditionen ändern können, sollten die aktuellen Bedingungen vor dem Kauf geprüft werden. KWB bietet zudem über Partner individuelle Finanzierungsmodelle an.

Für wen sich der KWB Easyfire eignet

Der KWB Easyfire eignet sich vor allem für Ein- und Zweifamilienhäuser, die auf einen erneuerbaren, CO2-armen Brennstoff setzen möchten und über ausreichend Platz für Kessel und Pelletlager verfügen. Pellets sind ein nachwachsender Rohstoff und je Kilowattstunde vergleichsweise günstig, zudem ist eine Pelletheizung förderfähig, was die Investition attraktiver macht. Voraussetzung ist genügend Raum für die Brennstofflagerung sowie eine trockene, gut erreichbare Lagermöglichkeit. Wer den Umstieg auf eine Biomasseheizung plant, sollte die Dimensionierung, die Lagerung und die Fördermöglichkeiten mit einem Fachbetrieb klären. Dieser kann die passende Leistungsklasse ermitteln und die Anlage so auslegen, dass sie effizient und förderfähig ist.

Pellets als Brennstoff

Ein wesentlicher Vorteil des KWB Easyfire ist der Brennstoff Pellets. Diese bestehen aus gepresstem, naturbelassenem Restholz und sind ein nachwachsender Rohstoff, der weitgehend klimaneutral verbrennt, sofern das Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung stammt. Je Kilowattstunde sind Pellets meist günstiger als Öl oder Gas und unterliegen nicht dem CO2-Preis auf fossile Brennstoffe, was sie angesichts steigender Energiekosten attraktiv macht. Für den Betrieb ist allerdings ein trockener, ausreichend großer Lagerraum nötig, und die Pellets müssen in geeigneter Qualität bezogen werden. Ein Fördersystem transportiert sie automatisch zum Kessel. Wer über den nötigen Platz verfügt, erhält mit einer Pelletheizung eine komfortable, weitgehend automatisch arbeitende und klimafreundliche Wärmeversorgung.

Wartung und Betrieb

Wie jede Biomasseheizung benötigt auch der KWB Easyfire eine regelmäßige Wartung, um zuverlässig und effizient zu arbeiten. Dazu gehören die Reinigung des Brennraums und der Wärmetauscherflächen sowie die Entleerung des Aschebehälters, wobei moderne Modelle viele dieser Aufgaben automatisieren. Die Lambdasonde sorgt für eine optimale Verbrennung und passt die Luftzufuhr an die jeweilige Pelletqualität an. Eine jährliche Wartung durch den Fachbetrieb hält den Kessel im besten Betriebszustand und erhält die Förderfähigkeit sowie die Herstellergarantie. Zusammen mit der Messung durch den Schornsteinfeger ist so ein sauberer und normgerechter Betrieb gewährleistet.

So verbindet der KWB Easyfire eine klimafreundliche Wärmeversorgung mit hohem Bedienkomfort und macht die Pelletheizung auch für den Einsatz im Eigenheim attraktiv.

Wer die Anschaffung plant, sollte daher frühzeitig einen Fachbetrieb einbinden, der Dimensionierung, Lagerung und Förderung aufeinander abstimmt und so einen effizienten Betrieb sicherstellt.

Angesichts der Kombination aus günstigem, klimafreundlichem Brennstoff, hohem Bedienkomfort und attraktiver Förderung zählt der KWB Easyfire zu den interessanten Optionen unter den Pelletkesseln für das Eigenheim.

Fazit

Der KWB Easyfire ist ein ausgereifter Pelletkessel für Ein- und Zweifamilienhäuser, der in Leistungsklassen von 8 bis 35 kW erhältlich ist und sich stufenlos an den Bedarf anpasst. Eine Lambdasonde und das herstellereigene Reinigungssystem sorgen für einen sauberen Betrieb mit niedrigen Emissionen. Für Kessel und Anlage sind insgesamt rund 15.000 bis 25.000 Euro einzuplanen, wobei die Förderung über die Bundesförderung einen erheblichen Teil abdecken kann. Als klimafreundliche, förderfähige Biomasseheizung ist der Easyfire eine interessante Option, deren Auslegung und Förderung am besten mit einem Fachbetrieb geplant wird.