Richtig heizen im Winter: 5 Tipps zum Energiesparen | Kesselheld

Richtig heizen im Winter: 5 Tipps zum Energiesparen

Richtig heizen im Winter
Hausbesitzer und Mieter stellen sich oftmals die Frage, wie sie im Winter das Haus optimal beheizen. Zum um einen sollen die Energiekosten möglichst gering sein, zum anderen muss ein hoher Wohnkomfort erreicht werden und der Schimmelbildung ist vorzubeugen. Viele Themen sind eng mit dem Heizverhalten verbunden, wie beispielsweise das richtige Lüften und die Heizungssteuerung. Wir sind daher der Frage nachgegangen: „Wie kann ich richtig heizen im Winter?“

Punkt 1: Die optimale Raumtemperatur

Im Allgemeinen empfiehlt es sich für Wohnräume eine Zimmertemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius anzustreben. In diesem Punkt entscheidet jedoch das persönliche Wohlbefinden. In Schlafräumen kann eine Temperatur von 18 bis 20 Grad angenehm sein, in der Küche sind etwa 18 Grad Celsius ausreichend.

Punkt 2: Falsches Lüften führt zu hohen Heizkosten

Stoßlüften ist die beste Möglichkeit, den Raum mit frischer Luft zu versorgen. Öffnen Sie für 5 bis 10 Minuten alle Fenster im Haus, sodass Durchzug entsteht. Stellen Sie für diesen Zeitraum die Heizkörper über die Thermostate aus. Bleiben die Fenster dauerhaft auf Kipp stehen, erhöhen sich die Energiekosten. Es kann Feuchtigkeit eindringen und die Luftzirkulation ist in keinem ausreichendem Maße gewährleistet. Lüften ist wichtig, um das Wohnklima zu optimieren und der Bildung von Schimmel vorzubeugen.

Punkt 3: Soll ich die Heizung nachts ausschalten?

Viele Menschen schalten die Heizung nachts aus, wodurch sich die Heizungskosten reduzieren. Die genauen Laufzeiten hängen von den individuellen Gewohnheiten ab. Tagsüber kann ebenfalls eine Absenkung programmiert werden, beispielsweise bei Abwesenheit der Bewohner.

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Besonders praktisch ist eine Partytaste an der Heizungsanlage. Mittels einfacher Betätigung der Taste verlängert sich die Laufzeit der Heizung spontan um 30 bis 60 Minuten.

Punkt 4: Was muss ich beim Aufstellen der Heizung beachten?

Richtig heizen im Winter ist nur möglich, wenn bei der Konzeption und dem Aufbau der Heizung einige wichtige Punkte berücksichtigt worden sind. Die optimale Dimensionierung der Heizungsanlage ist Grundvoraussetzung für das optimale Heizen.

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Möbel, Vorhänge und ähnliche Objekte dürfen die Luftzirkulation vor den Heizkörpern nicht behindern. Fenster, Wände und Türen müssen ausreichend gedämmt sein.

Punkt 5: Kann ich die Heizung im Winter ganz ausstellen?

Gerade für Ferienhäuser und Wochenendhäuser stellt sich oftmals die Frage, ob die Heizung im Winter komplett ausgestellt werden kann. Berücksichtigen Sie, dass sich die Temperatur im Gebäude dadurch absenkt. Die Wände kühlen aus, was im ungünstigsten Fall die Bildung von Schimmel begünstigen kann. Bevor Sie eine solche Entscheidung treffen, sollten Sie Rücksprache mit einem Bausachverständigen halten und sich über die Mindestraumtemperatur informieren.

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Bei längerer Abwesenheit im Winter, hat es sich bewährt, die Heizkörper auf der Einstellung 2 bis 3 stehen zu lassen, wodurch eine gewisse Grundwärme im Haus erreicht wird. Die Heizkosten sind zwar vorhanden, allerdings beugen Sie Folgeschäden vor.

Fazit: Richtig heizen im Winter – Was muss ich berücksichtigen?

Das Heizverhalten ist stets ein Abwägen zwischen einer gleichmäßigen und hohen Raumtemperatur und niedrigen Energiekosten. Wenn Sie ausreichend lüften, eine Mindesttemperatur von 16 Grad Celsius für die Räume einhalten und eine moderne Heizung installieren, senken Sie den Energieverbrauch, beugen Schimmel vor und verbessern das Raumklima.

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Eine Faustformel besagt, dass mit jedem Grad Celsius Temperaturerhöhung die Energiekosten um rund 6 Prozent steigen. Die wichtigsten Punkte für Energieeinsparungen sind die Dämmung wie die zum Beispiel die Fensterdämmung oder die Kellerdeckendämmung der Immobilie und die Modernität der Heizungsanlage.