Solarstrom als Alternative: Kosten & Einsatzgebiete

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Erneuerbare Energien schonen die Umwelt, da sie keine fossilen Brennstoffe verbrauchen. Windkraft, Biomasse und Sonnenenergie sind auch in Deutschland verfügbar.

Zu den beliebtesten Energieformen gehört der Solarstrom. Wir stellen Ihnen die Nutzung dieser sauberen Alternative zu Atom- und Kohlekraft vor.

Solarenergie: Zahlen und Zukunftstrends

Mit 38,3 Terrawattstunden hatte die Photovoltaik im Jahr 2016 einen Anteil von 7,4 Prozent am Nettostromverbrauch in Deutschland.

Im weltweiten Vergleich ergibt dies eine Zunahme von anteilig 2 Prozent, welchen Deutschland am weltweiten Gesamtzubau geleistet hat. Um vollständig auf erneuerbare Energien umzusteigen, muss jedoch eine Photovoltaikleistung von 150 bis 200 Gigawatt zur Verfügung stehen.

Bereits jetzt ist es an sonnigen Werktagen möglich, bis zu 35 Prozent des Strombedarfs aus Photovoltaikanlagen zu erzeugen. Noch besser sind die Ergebnisse an Sonn- und Feiertagen. Zu diesen Zeiten kann eine Deckung des Strombedarfs um bis 50 Prozent geleistet werden. Mit den 1,5 Mio. Anlagen zeigen die Zahlen zum Ende des Jahres 2016, dass damit eine Nennleistung von 41 GW in Deutschland vorhanden war.

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Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) treibt die Nutzung regenerativer Energien, darunter den Solarstrom voran. Das Gesetz beinhaltet das von der Bundesregierung festgelegte Ziel, einen Photovoltaikzubau von 2,5 Gigawatt pro Jahr zu erreichen.

Jedoch wurde im Jahr 2016 lediglich ein Zuwachs im Bereich der Photovoltaikkraftwerken von 1,5 Gigawatt an neuen Anlagen in Deutschland montiert.

Solarstrom über das öffentliche Netz beziehen

Ob bei EON oder einem anderen Energieversorger, der Wechsel ist für Privatkunden unkompliziert. Sie beauftragen den neuen Stromanbieter, den Wechsel für Sie vorzunehmen und entscheiden sich für den gewünschten Tarif. Lediglich die geltenden Kündigungsfristen sind zu beachten.

Kostenpunkt

Sie haben die Wahl, ob Sie Solarstrom selbst erzeugen möchten oder über das öffentliche Netz beziehen. Ein möglicher Tarif ist das Solarstrom-Angebot von Eon.

Bei einem Verbrauch von bis zu 7.000 Kilowattstunden pro Jahr zahlen Sie 28,79 Cent pro Kilowattstunde zuzüglich der jährlichen Grundgebühr in Höhe von 119 Euro (Stand: Oktober 2017).

Sauberer Strom durch eine eigene Solaranlage

Im Jahr 2016 sind die Preise für Solarmodule und Stromspeicher um rund 15 bis 20 Prozent gesunken. Wer eine Solaranlage kaufen möchte, sollte bei der KfW ein zinsgünstiges Darlehen beantragen. Auch für das Nachrüsten eines Speichers können Sie Zuschüsse beantragen.

Solarstrom für die eigene Heizung nutzen

Eigens auf dem Dach erzeugter Strom lässt sich vor allem auch für elektrisch betriebene Heizungen, wie Infrarotheizungen oder elektrische Wärmepumpen nutzen. Sie steigern damit die Effizienz Ihrer Heizungsanlage. Wenn Sie den Solarstrom zusätzlich mit einem Pufferspeicher kurzweilig sichern, sind Sie beim Heizen mit Photovoltaik unabhängig von den Erzeugungszeiten. Sie optimieren die Effektivität der Energie und erhöhen den Eigenverbrauch bei der Photovoltaikanlage.

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Unser Tipp

Ein Solarstromrechner hilft Ihnen dabei, den späteren Nutzen der Anlage abzuschätzen. Sie erfahren, welche Einsparungen Sie erzielen können und ob sich die Modernisierung rentiert.

Solarmodule im Test

Der MHH Plus 170 wurde in einer Beurteilung von Stiftung Warentest mit der Note 1,9 belegt, wodurch er den Testsieg erreichte. Auf Platz 2 landete der Aleo Solar S16, ebenfalls mit der Endnote 1,9. Platz 3 belegte der Kyocera KC170 GT-2. Er wurde – wie auch der Viertplatzierte Shell Solar PowerMax Ultra 165-C –  von Stiftung Warentest mit der Note 1,9 bewertet.