Heizungsbauer finden – Checkliste: Darauf sollten Sie achten

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heizungsbauer vor montagevan stehend
Erfreulicherweise sorgt das weltweit beneidete duale Ausbildungssystem in Deutschland aus heute noch für gut qualifizierte Heizungsbauer. Die Berufsbezeichnungen haben sich geändert. Heute firmiert der Heizungsbauer als Anlagenmechaniker für Sanität-, Heizungs- und Klimatechnik. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und der Geselle kann sich durch einzelne Spezialisierungen auf den Heizungsbau konzentrieren.
Die Fortbildung zum Meister oder Kundendiensttechniker sind weitere Qualifikationshinweise. Ähnlich qualifiziert, aber mit höherer theoretischer Ausrichtung, sind staatlich geprüfte Techniker. Als Auswahlkriterium sollten Sie in erster Linie das Vorhandensein dieser Ausbildungsvoraussetzungen beachten.

Grundsätzlich gilt: Ihre neue Heizung sollte mindestens von einem Gesellen montiert und von einem Meister abgenommen werden. Unsere Erfahrung zeigt: Viele Kunden schauen zunächst auf den Preis. Wer diesen jedoch als einziges Kriterium bei der Auswahl des passenden Heizungsbauers heranzieht, läuft Gefahr an einen unseriösen Handwerker zu gelangen. Wir verraten, woran Sie einen guten Dienstleister erkennen.

Harte Qualitätsmerkmale

Ob Ihr ausgewählter Heizungsbauer die entsprechende Ausbildung besitzt, wird durch den Eintrag in der Handwerksrolle bei der Handwerkskammer belegt. Das gilt auch für Handwerker aus dem EU-Ausland, unabhängig vom Betriebssitz. Im Inland können Sie zusätzlich prüfen, ob Ihr Heizungsbauer in der Länderinnung für Sanitär, Heizung und Klimatechnik Mitglied ist. Außer diesen grundsätzlichen Kriterien sollten Sie bezüglich der Qualifikationen auf folgende Punkte achten:

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  • Liegen Spezialisierungen vor, die Ihrem Bedarf entgegenkommen, wie regenerative Energieformen, Brennstoffart oder kombinierte Systeme? Während Gasthermen zum Standardrepertoire der meisten Heizungsinstallateure gehören, sind beispielsweise Blockheizkraftwerke deutlich komplexer. Hier empfiehlt es sich nach Referenzen zu fragen.
  • Wird im gewählten Betrieb ausgebildet?
  • Verfügen der Meister und die Gesellen über zertifizierte Weiterbildungen?
  • Wie alt ist der Betrieb und kann er Referenzen vorwiesen? Kundenbewertung auf Bewertungsportalen können hier ein erster Anhaltspunkt sein. Tipp: Geben Sie den Namen des Betriebs in Kombination mit ,,Erfahrung“ oder ,,Bewertung“ in Google oder eine andere Suchmaschine ein. So lassen sich oft erste Kundenmeinungen finden.

Weiche Qualitätsmerkmale

Neben den harten meist durch Schriftstücke und Zertifikate belegbaren Fakten sollten Sie eine ganze Reihe weicher Faktoren bei Ihrer Auswahl beachten. Oft unterschätzt, aber sehr hilfreich, kann ein Besuch der Betriebsstätte sein. Hier erhalten Sie ein Bild von der allgemeinen Arbeitsorganisation und Größe des Betriebs. Achten Sie auf:

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  • Ordnung der Betriebsmittel
  • Lagerhaltung und Umfang von Ersatzteilen und Zubehör
  • Auftritt der Mitarbeiter in Optik und Verhalten
  • Fahrzeuge/Fuhrpark
  • Verwaltung
Auch wenn einige individuelle Eindrücke nicht zwangsläufig auf die tatsächliche fachliche Qualifikation schließen lassen, wird sich ein guter Heizungsbauer häufiger in einem „guten“ Umfeld aufhalten. Chaotischen „Gemischtwarenhandlungen“, in denen der Chef alles selber macht, sollten Sie skeptisch begegnen.

Papierkram und Angebotserstellung

Im unmittelbaren Vorfeld einer Auftragserteilung trennt sich oft die Spreu vom Weizen. Auch wenn Ihr Heizungsbauer in erster Linie eine Person der praktischen Tat ist, sollte eine vernünftige, übersichtliche und formal korrekte kaufmännische Struktur vorhanden sein. Dazu gehört:

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  • Schriftliche Erstellung eines nachvollziehbaren Angebots oder Kostenvoranschlags
  • Eine skizzierte Zeitplanung
  • Keine Angebots- oder Rabattlimitierung und damit verbundenes Drängeln
  • Optionale Erweiterungen wie Heizungswartung und Kundendienst
  • Individuelle Anpassungen, Änderungen und Erklärungen entsprechend Ihrer Wünsche
  • Wettbewerbsfähige Kostensätze für Arbeitszeiten (Richtwert 40 bis 80 Euro/Stunde)
  • Garantien und Gewährleistungen
  • Informationen und gegebenenfalls Unterlagenerstellung zur Einreichung bei Förderungsinstitutionen
  • Betriebsfertige Montage einschließlich Einstellungen von Thermostaten an Wärmeausgabegeräten und hydraulischer Abgleich

Kosten, Vertragsinhalte und Pauschalen

Die Schwierigkeit beim Beurteilen, ob ein Heizungsbauer der geeignete ist, liegt in der vorausschauenden Einschätzung. Sie können nicht wissen, wie oft er im Fachhandel ein- und nachkaufen muss. Fragen Sie Ihren Heizungsbauer vorher, wie es um die Berechnung auf diese Weise zustande gekommener Fahrkilometer steht. Klopfen Sie alle Pauschalen im Angebot für Ihre Heizung und Kostenvoranschlag auf Inhalte und Umfang ab.

Lassen Sie sich im Zweifelsfall auf Preisdeckelungen ein. Typische Beispiele sind „alle Fahrkosten inklusive“, „Zubehörbesorgung eingeschlossen“ oder bei arbeitszeitbezogenen Inhalten „eventuelle Überstunden abgegolten“. Der Kostenrahmen für die reinen Einbaukosten ohne Material sollte sich in einem Einfamilienhaus zwischen 1000 und 2500 Euro bewegen. Sie sind sich nicht sicher, welche Heizungsbauer der richtige für Ihren Bedarf ist? Stellen Sie jetzt bei Kesselheld eine Anfrage und erhalten Sie ein kostenloses und unverbindliches Angebot. Gerne gehen wir die einzelnen Kostenpunkte telefonisch mit Ihnen durch und beraten Sie zu Förderungsmöglichkeiten und Heizungsfinanzierung.