Warum ist ein Luftbefeuchter für die Heizung sinnvoll?

Luftbefeuchter für die Heizung
Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit führt zu gesundheitlichen Problemen. Denn trockene Luft verhindert die Bindung von Staub. Letzerer reizt jedoch die Atemwege.

In der winterlichen Heizperiode ist die Raumfeuchtigkeit niedriger als im Sommer. Luftbefeuchter für die Heizung beseitigen dies, da sie direkt und schnell wirken: Die Luftfeuchtigkeit erhöht sich, die Atemwege sind geschont und das Wohlfühlklima steigt.

Wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Konstruktionsformen inklusive der Vor- und Nachteile vor.

Luftbefeuchter für Heizkörper sind effektiv

Im einfachsten Fall handelt es sich um oben offene Behälter aus Keramik, die Heizungsbesitzer mit Trinkwasser füllen. Sie hängen die Behältnisse direkt an den Heizkörper. Meistens ist ein Haken im Set enthalten, der sich in das obere Gitter der Heizung einhängen lässt. Obi, Hagebau, Ikea und viele weitere Händler bieten praktische Sets aus drei oder mehr Befeuchtern an.

Der Stückpreis beginnt bei rund 5 Euro. Die Höchstgrenze für einfache Ausführungen liegt bei etwa 8 Euro. Es bestehen vor allem optische Unterschiede. Luftbefeuchter für die Heizung können über Verschnörkelungen oder 3-D-Keramikfiguren verfügen.

Welche verschiedenen Arten existieren?

Nicht immer ist es möglich, die Befeuchtergeräte am Heizkörper aufzuhängen. Nutzen Sie einen Heizlüfter oder verwenden eine Infrarot- oder Fußbodenheizung, sind keine Rippenheizkörper oder andere Formen im traditionellen Sinne vorhanden. Um die Raumfeuchte zu erhöhen, bieten sich hier aufgestellte Wasserschalen an. Sie können Luftbefeuchter für die Heizung selbst basteln und dadurch eigene kreative Ideen umsetzen. Eine einfache Schale, eventuell gefüllt mit farbigen Blütenblättern wirkt harmonisch und erfüllt seinen Zweck.

Elektrische Luftbefeuchter im Test

Wenn Sie Testberichte nutzen, um elektrische Modelle auszuwählen, ist zunächst das zugrunde liegende Funktionsprinzip zu betrachten: Verdampfer und Verdunster erhitzen Wasser. Es verdampft und verteilt sich im Raum. Ultraschall-Modelle zerstäuben es hingegen. Hierbei findet zuvor keine Erwärmung statt.

Vorteile und Nachteile

1. Luftbefeuchter am Heizkörper hängend

Ein großer Vorteil von Luftbefeuchtern für die Heizung ist der geringe Preis. Für einen durchschnittlichen, rund 25 Quadratmeter großen Raum ist ein einzelnes Produkt ausreichend. Es wird regelmäßig mit neuem Wasser befüllt. Stromkosten entstehen nicht.

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Da sich in stehenden Flüssigkeiten Bakterien vermehren, ist es ratsam das Wasser ein bis zweimal pro Woche auszuwechseln. Reinigen Sie das Innere, wenn sich Ablagerungen gebildet haben.

2. Die mit Wasser befüllte Schale

Die Schale benötigt im Vergleich zum am Heizkörper aufgehängten Befeuchtern mehr Raum, lässt sich jedoch als dekoratives Element in Szene setzen. Achten Sie darauf, dass Kinder oder Haustiere die Schale nicht umstoßen können. Das regelmäßige Erneuern des Wasser ist erforderlich, ebenso wie das Nachfüllen von verdunsteter Flüssigkeit.

3. Elektrische Luftbefeuchter

Die Geräte arbeiten vollständig automatisch. Lediglich das regelmäßige Wasserbefüllungen ist erforderlich. Das Wasser wird im Raum verteilt. Daher ist auf eine hohe Hygiene Wert zu legen. Die meisten Modelle sind so eingestellt, dass sie die Luftfeuchtigkeit auf 45 Prozent anheben. Experten empfehlen, eine Aufstellung in der Ecke des Zimmers. Das Gerät saugt die Luft an, filtert sie und setzt die befeuchtete Luft frei.

Ist ein Luftbefeuchter für die Heizung sinnvoll?

Im Idealfall liegt das Feuchtigkeitsniveau zwischen 40 und 60 Prozent. Messen Sie weniger als 40 Prozent Luftfeuchtigkeit, kann es sinnvoll sein, einen Luftbefeuchter für die Heizung einzusetzen. Denn eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit führt unter anderem zu gereizten Augen, einem Kratzen im Hals und spröden Lippen. Auch richtiges Heizen und Lüften unterstützt die Schaffung eines optimalen Raumklimas.