Heizung mieten statt kaufen – Vorteile, Ablauf & Kosten

In der Heizungstechnik hat sich in den letzten Jahren einiges getan: Durch den Austausch einer veralteten Heizungsanlage lassen sich erhebliche Energieeinsparpotenziale erzielen. Wer eine neue Heizung kaufen möchte, der muss jedoch zunächst tief in die Tasche greifen, weshalb viele Immobilienbesitzer vor einer Heizungsmodernisierung zurückschrecken. Das Mieten einer Heizung bietet hier eine günstige Alternative. Wir zeigen Ihnen, wie das Mieten genau abläuft, welche Anbieter es gibt und welche Vorteile sich für Sie ergeben.

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Weiter besteht die Möglichkeit für z.B. Events und Partys, seltener genutzte Räumlichkeiten, den Rohbau oder den industriellen Bedarf eine portable Heizung zu mieten.
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In wenigen Schritten kostengünstig zur neuen Heizung

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Wenn Sie sich für  das Mieten der Heizung entscheiden, übernimmt der jeweilige Anbieter die Anschaffungs- und Installationskosten. Sie zahlen lediglich den vereinbarten monatlichen Mietbetrag. Für den Einbau wird ein Heizungsbauer aus Ihrer Wohnortnähe beauftragt. Die dabei anfallenden Wartungsarbeiten sowie Reparaturen
werden ebenfalls von qualifizierten, regionalen Heizungsinstallateuren durchgeführt. Alle Unterhaltungskosten (außer den Energiekosten) werden vom Vermieter übernommen. Kommt es zum Verschleiß an der Anlage, weist ein Bauteil einen technischen Defekt auf oder steht die planungsgemäße Wartung an, entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten. Das Risiko beim Betrieb der Heizung liegt somit auf Seiten des Vermieters.

Welche Kosten entstehen, wenn Hausbesitzer die Heizung mieten?

Die genauen Mietpreise hängen vom jeweiligen Anbieter und vom gewählten Heizungssystem ab. Sparsame und moderne Heizungen für ein klassisches Einfamilienhaus sind bereits für unter 90 Euro pro Monat verfügbar (z.B. bei www.entega.de, www.coolworld-rentals.com). Dabei kommen in der Regel keine weiteren Ausgaben hinzu und alle zukünftigen Ausgaben werden vom Vermieter getragen. Sie entscheiden sich für eine Laufzeit und müssen sich agesehen von der monatlichen Miete und Brennstoffkosten keine Gedanken um die Kosten für Ihre Heizung machen. So können keine unvorhergesehenen Kosten für Reperaturarbeiten oder Wartungen entstehen, was einer der Vorteile gegenüber einem Kauf ist. Es sind Vertragslaufzeiten von 10 Jahren üblich. Am Ende dieses Zeitraumes haben Sie meistens drei verschiedene Optionen:

1. Sie können den Vertrag verlängern.
2. Sie lassen die Heizung wieder ausbauen.
3. Sie übernehmen die Heizung zum jeweils aktuellen Sachwert.

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Tipp

Vor Vertragsabschluss sollten Sie sich mit dem Fall beschäftigen, dass Sie das Haus innerhalb der Laufzeit verkaufen könnten. Im Vertrag muss geregelt sein, welche Möglichkeiten bestehen. Eine Option ist die Übernahme der Heizung zum tatsächlichen Sachwert. Viele Anbieter ermöglichen zudem die Übertragung des Mietvertrages für die Heizung auf den neuen Hausbesitzer, sofern dieser mit der Regelung einverstanden ist.

Welche Heizungen kann ich mieten?

Prinzipiell stehen alle klassischen Heizungsvarianten zur Miete bereit. Neben den Klassikern, der Öl- und Gasheizung, mieten auch immer mehr Eigentümer eine alternative Heizung, die mit regenerativen Energiequellen betrieben wird wie Holzheizungen oder Solarthermie. Entscheidend ist, dass sich die Kostenbilanz für Sie optimal gestaltet. Für die Versorgung mit Energie sind Sie als Nutzer zuständig, daher ist es ratsam sich ausgiebig mit dem eigenen Energieverbrauch zu befassen. So werden die Brennstoffkosten nach wie vor vom Mieter übernommen. Gerade in Haushalten mit einem hohen Energieverbrauch lohnen sich aufgrund der geringen Betriebskosten nachhaltige Heizungsarten wie die Wärmepumpenheizung. Diese nutzt Quellen wie Luft und Erdwärme aus der direkten Umgebung für die Energiegewinnung, wodurch bis auf die Stromkosten für den Antriebsmotor nahzu keine Betriebskosten verursacht. Weitere Informationen über verschiedene Heizungssysteme sowie deren Vor- und Nachteile erhalten Sie in unserem Ratgeber.

Wir beraten Sie gern

Nutzen Sie über Kesselheld die Suche nach Heizungsmonteuren und lassen Sie sich zu diesem Thema ausgiebig beraten. Die genauen Energiekosten hängen vom Gebäude und der Dämmung ab, sodass Optimierungen in diesem Bereich zu Einsparungen führen. Sie haben in jedem Fall die freie Auswahl, ob Sie die Investitionskosten für die Heizung selbst tragen möchten oder ob Sie sich für die monatliche Sorgen-Frei-Mietzahlung entscheiden.