Solarmodul: Modelle & Tipps für den Kauf

Solarmodul auf einem Dach

Mehrere Solarzellen bilden zusammengefasst ein Solarmodul. Mit diesem lässt sich auf dem hauseigenen Dach elektrische Energie aus der Kraft der Sonne gewinnen. Mehrere Solarmodule werden meist zu einer Photovoltaikanlage zusammengefasst. Denn in der Regel reicht die Energie, die ein einziges Modul erzeugt, für die meisten Anwendungsfälle nicht aus. Lesen Sie im Folgenden mehr über den Aufbau und die Funktionsweise von einem Solarmodul.

 Produktbeispiel

Einsatzgebiete

viessmann solarmodul Modell: Viessmann Vitovolt 200 Photovoltaik-Module

  • Geeignet für eine senkrechte und waagerechte Installation
  • Einsatz bei Ein- und Zweifamilenhäusern sowie Gewerbe- und Industriedächern
  • Monokristalline Zellen sind bei kleinen Dachflächen mit südlicher Ausrichtung empfehlenswert
  • Polykristalline Zellen eignen sich für große Dachflächen

*Bildquellen: Viessmann Werke

Solarmodul: Funktion

Lichtempfindliche Solarzellen wandeln die Licht- bzw. Strahlungsenergie der Sonne in elektrische Energie um. Diese ökologisch gewonnene Energie lässt sich selbst im eigenen Haushalt nutzen oder in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Im Falle einer Stromeinspeisung erhalten Hausbesitzer eine Rückvergütung des Stromversorgers.

Damit das Solarmodul einen möglichst hohen Wirkungsgrad aufweist, haben die integrierten Solarzellen möglichst gleichartig zu sein.

Unterschiedliche Modelle

Ausführungen auf dem Dach sind in der Regel in starrer Form erhältlich. Bei diesen sind die integrierten Solarzellen durch eine stabile Abdeckung (meist aus Glas) vor Beschädigungen geschützt. Darüber hinaus besteht für den Verbraucher auch die Möglichkeit, ein flexibles Solarmodul einzusetzen. Dieses Photovoltaik Solarmodul ist in der Regel aus organischen, lichtempfindlichen Verbindungen gefertigt. Es eignet sich vor allem für die Stromerzeugung im mobilen Bereich.

Klar zu unterscheiden ist immer zwischen Kollektoren, die elektrische Energie erzeugen und solchen die thermische Energie in Form von warmem Wasser für eine Solarheizungsanlage  bereitstellen. Letzteres erfordert die Verwendung von Sonnenkollektoren.

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Plug & Play Solarmodule vereinfachen die Stromerzeugung und -nutzung im eigenen Haus. Sie können einfach aufgestellt und an den Hausstromkreis angeschlossen werden. Dafür gelten aber gesetzliche Regelungen. Hier ist es ratsam, zuvor Informationen einzuholen. 

Unterwegs Strom erzeugen

Die Stromerzeugung mittels Solarmodul oder einer kompletten Photovoltaik-Anlage ist nicht auf das eigene Heim begrenzt. Auch wenn Sie zum Beispiel mit dem Wohnmobil oder Ihrem Fahrzeug unterwegs sind, besteht die Möglichkeit, eigenen Strom mit der Kraft der Sonne zu erzeugen. Hier nutzen Sie dann in der Regel ein Solarmodul mit 12V (Volt) Spannung. An dieses können dann zahlreiche mobile Verbraucher angeschlossen werden. Aufgrund der relativ kleinen Fläche dieser Modelle ist allerdings auch die Menge an erzeugter Energie geringer.

Solarmodul kaufen – welche Ausführung ist die richtige?

Die Preise für ein Solarmodul können stark variieren. Sie sind unter anderem abhängig vom Hersteller, der Ausführung und der Leistung des Moduls.

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Zur Qualität der einzelnen Produkte können Sie sich zum Beispiel durch einen Solarmodul Test informieren. Anhand der Testergebnisse erfahren Sie nicht nur, welche Module generell empfehlenswert sind, sondern auch welche Produkte sich für den von Ihnen gewünschten Einsatzzweck am besten eignen.

Ein gutes Modul mit 12V Spannung ist bereits ab etwa 100 Euro zu haben. Solche Modelle haben in etwa eine Ausgangsleistung zwischen 100 und 150 Watt. Dies ist für die meisten mobilen Anwendungen durchaus ausreichend.

Ein einzelnes starres Solarmodul, das sich entweder solitär oder als Teil einer Photovoltaik-Anlage einsetzen lässt, besitzt in den meisten Fällen eine Ausgangsleistung zwischen 200 und 300 Watt. Aber auch hier kommt es auf den Hersteller und die Preisklasse an. Für ein hochwertiges Modul dieser Art sind Kosten von rund 200 bis 300 Euro zu erwarten.