Der Bauheizer als Übergangsheizung für den Neubau

gelber Bauheizer
Ist der Neubau fertig gestellt, die Heizungsanlage jedoch noch nicht installiert, dann benötigen Sie eine Übergangsheizung, um für Wärme zu sorgen. Ein Bauheizer ist perfekt geeignet, um schnell und kostengünstig die Beheizung zu realisieren. Der Fachhandel bietet eine breite Palette an Lösungen, die von elektrisch betriebenen Varianten bis hin zu Gas-Bauheizern reicht. Da die Heizgeräte oftmals auf Baustellen eingesetzt werden, müssen sie besonders robust konstruiert sein.
Benötigen Sie die Geräte nur für einen begrenzten Zeitraum, dann kann es von Vorteil sein, einen Bauheizer zu mieten.

Eine Übersicht empfehlenswerter Beispiel-Modelle

Trotec Elektroheizer TDS 30 Trotec Elektroheizer TDS 50
Der Elektro-Bauheizer erbringt eine Leistung von 5,5 kW Die erzeugte Wärmeleistung beträgt 4,5 bis 9 kW
Pro Stunde erwärmt das Heizgerät bis zu 458 m³ Luft Pro Stunde erwärmt der Bauheizer bis zu 708 m³ Luft
Er verfügt über ein integriertes Raumthermostat, sodass die Wärme konstant bleibt und ein angenehmes Raumklima entsteht Wie bereits der TDS 30 ist auch der TDS 50 mit einem Thermostat ausgestattet
Die Investitionskosten betragen weniger als 60 Euro Auf Grund der höheren Leistung betragen die Anschaffungskosten rund 80 Euro

Die verschiedenen Konstruktionsformen im Vergleich

  • Gas-Bauheizer: Mobile Geräte werden mit einer Gasflasche ausgestattet, welche die Energieversorgung gewährleistet. Da eine Verbrennung stattfindet, müssen Sie darauf achten, ob die Heizungen für den Innenbereich oder den Außenbereich geeignet sind. Zudem müssen Sie für eine ausreichende Belüftung sorgen.
  • Elektrischer Bauheizer: Elektrische Bauheizer sind unkompliziert in der Handhabung, da Sie keine Gasflasche oder Benzin/Diesel benötigen. Für den Anschluss ist eine haushaltsübliche Steckdose ausreichend. Der einfachen Handhabung stehen die vergleichsweise hohen Kosten gegenüber.
  • Benzinbetriebene Heizer: Diese Variante ist bei modernen Modellen nur noch selten zu finden. Bauunternehmer haben benzinbetriebene Heizgeräte in der Vergangenheit oftmals für größere Baustellen genutzt. Aufgrund der Geruchsentwicklung durch das Benzin, des erhöhten Platzbedarfs und den Sicherheitsanforderungen bevorzugen Bauherren Gas und Strom als Energiequelle.

Eine Beispielrechnung für die Kosten

Eine elf Kilogramm Gasflasche kosten circa 35 Euro. Sie ist ausreichend, um einen durchschnittlichen Bauheizer für einen einzelnen Raum im Tagesbetrieb rund eine Woche mit Energie zu versorgen. Entscheiden Sie sich für eine elektrischen Heizer mit einer Leistung von 3 Kilowatt, dann entstehen folgende Kosten:

Kosten pro Stunde Kosten pro Tag
  • Legt man einen Preis von 20 bis 25 Cent pro Kilowattstunde zugrunde, dann entstehen pro Stunde 60 bis 75 Cent an Kosten
  • Der Rechnung liegt die Annahme zugrunde, dass sich das Gerät im Dauerheizbetrieb befindet
  • Ist ein Thermostat eingebaut, reguliert sich das Heizgerät herunter, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist
  • Schalten Sie den Heizer pro Tag für zwölf Stunden an, dann müssen Sie mit Ausgaben von 7,20 Euro bis 9 Euro rechnen
  • Bei kleinen Räumen ist davon auszugehen, dass sich das Heizgerät reguliert, da die Temperatur verhältnismäßig schnell erreicht ist
  • Die Kosten reduzieren sich in diesem Fall