Heizöl Preisvergleich – Fakten & Portale im Check

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Kaum eine Preisentwicklung wird von größeren Teilen der Bevölkerung genauer verfolgt als die des Rohöls und damit indirekt des Heizöls. Berücksichtigt werden muss die nur ungefähre Ausdruckskraft für den tatsächlichen Verbrauchspreis für Heizöl. Die Notierung an den Börsen des Weltmarkts differenzieren im Heizöl Vergleich mehrere Sorten. Dazu kommen einige preisbildende Faktoren, die den Heizöl Preisvergleich nur tendenziell mit den Börsenpreisen verbindet.
 Politische und weltwirtschaftliche Entwicklungen über großen Einfluss auf die Ölpreise aus. Die komplexen Zusammenhänge erlauben nur noch bedingte Übersicht, ob und in welchem Umfang Ölpreise in einem Heizöl Preisvergleich widergespiegelt wird.

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Zwei relevante Heizölsorten

Von sechs existierenden Ölsorten sind zwei für einen Heizöl Preisvergleich interessant. Bei herkömmlichem Heizöl handelt es sich um extraleichtes Öl. Es wird seit 2009 ausschließlich in schwefelarmer Variante hergestellt. Leichtes Heizöl spielt keine Rolle mehr. Schweres Heizöl wird für die Stromerzeugung in Kraftwerken genutzt.

Die wichtigste Orientierung zwischen Weltmarkt- und Verbraucherpreis in Europa liefert der Heizöl Preisvergleich für extraleichtes Heizöl in Rotterdam. Die meisten Vergleichsportale für extraleichte und schwefelarme Heizöle nutzen diese Notierungen als Basis ihrer Angaben.

Direkte Vergleichsportale: Heizölpreisvergleich

Für Besitzer von Ölheizungen ist der tatsächliche Verkaufspreis zum Bestellzeitpunkt entscheidend. Sie können die allgemeine Entwicklung und branchenspezifische Preisentwicklung auf einer ganzen Reihe von Vergleichsportalen online und tagesaktuell verfolgen. Dabei müssen Sie allerdings berücksichtigen, dass zwischen den Kursnotierungen und dem letztendlichen Verkaufspreis des Lieferanten Differenzen bestehen können. Zur Orientierung und für den Marktüberblick lohnt der Heizölpreisvergleich auf folgenden Portalen:

  • tecson.de – Der Hersteller von Messtechnik bietet übersichtliche Kursverläufe in vier Laufzeiten, einen Bestellmengen- und Heizverbrauchsrechner und aktuelle Marktnachrichten an.
  • heizoel24.de – Das Verbraucherportal erlaubt den Heizöl Preisvergleich mehrerer Ölsorten in Charts und den aktuellen Währungskurs von Euro zu US-Dollar.
  • finanzen.net – Das Wirtschaftsportal ist die richtige Anlaufstelle für Verbraucher, die an Hintergründen und globalpolitischen Einflüssen Interesse haben.

Bestellungskonfiguratoren für lokale und regionale Anbieter

Sehr nützlich für den Heizölvergleich sind auch Portale einzelner Anbieter, die regionale Lieferpreise erfassen und ausweisen. Hier finden Sie neben Preisverläufen und regionalen Unterschieden meist direkte Bestellmöglichkeiten für infrage kommende Lieferanten.

  • heizoel.total.de – Der Ölkonzern Total bietet bundesweite Heizölpreise, die allgemeine Preisentwicklung in Kurvenform und diverse Servicefeatures wie Sammel- und Expressbestellungen an.
  • fastenergy.de – Das Verbraucherportal liefert ausführliche lokale Daten für den Heizöl Preisvergleich. Lieferantennennung, Zu- und Abschläge für Lieferfristen, Mengen oder Zahlungsarten werden angegeben.
  • esyoil.com – Ein Verbraucherportal mit Lieferantenauflistungen für jeden Wohnort, aus dem beim Heizöl Preisvergleich auch Ersparnisse durch Rabatte oder das eingebundene Prognosesystem „Schwarm-O-Meter“ erzielt werden können.

Preise steigen wieder

Für Momentan ist Heizöl günstig notiert, aber es muss auf mittel- bis langfristige Sicht weiterhin mit einer steten Zunahme der Preise gerechnet werden. Ausschläge von bis zu 25 Prozent innerhalb eines Jahres bleiben die Regel. Ein Vorteil für Besitzer von Ölheizungen ist, dass diese den Zeitpunkt für die Befüllung des Öltanks strategisch wählen können, während Eigentümer den Gas

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Bei günstigen Kaufzeitpunkten können die Niedrigkurse mit einem Preisvergleich von vier- bis sechsmal im Jahr mitgenommen werden. Mittelfristig interessant kann eine Erhöhung der Lagerkapazität sein. Wer seinen Heizöltank zu einem günstigen Zeitpunkt auffüllt, profitiert lange von niedrigen Heizkosten.

Wechselwirkungen mit Gas- und Strompreisen

Indirekt vom Ölpreis betroffen sind die Preise für Gas und Strom. Zwar lockert sich die jahrelange enge Bindung des Gaspreises an das Erdöl, ist aber unverkennbar noch vorhanden. Sie sollten Händler meiden, die einen hohen Gaspreis mit dem Ölpreis begründen. Etwa ein Viertel des in Deutschland erzeugten Stroms stammt aus Erdöl- und Erdgasverbrennung. Dieser Anteil verursacht nur einen leichten Einfluss auf die Strompreise, der die Verteuerung kaum stoppt.