Keramikheizung: Funktionsweise, Vor- und Nachteile

Keramikheizung an der wand

Quelle: Heat4All Infrarotheizungen: Keramik-Wandflächenheizung in Form eines Bildes

Eine Keramikheizung überzeugt durch ihre flexible Einsatzmöglichkeiten sowie modernes Design. Die von vielen Menschen als besonders angenehm empfundene Strahlungswärme ist vor allem auch bei Allergiker beliebt, da bei dieser Form des Heizens kein Hausstaub aufgewirbelt wird. Während sich eine Keramikheizung aufgrund ihrer geringen Energieeffizienz als dauerhafte Zentralheizung für Wohngebäude nicht eignet, bietet sie eine gute Alternative beispielsweise für Gartenhäuser.

Die Vorteile der Keramikheizung

Keramikheizungen werden in zwei unterschiedlichen Varianten angeboten. So wird zwischen Heizlüfter und Infrarotheizungen aus Keramik entschieden. Keramik ist ein feuerfestes Material, das zur Sicherheit im Gebäude beiträgt. Es ist langlebig und belastbar. Dank unterschiedlicher Farben und Strukturen haben Sie die Auswahl aus verschiedenen Modellen und können den Innenraum nach Ihren Vorstellungen gestalten.

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Die Keramikheizung ermöglicht ein geruchsneutrales Heizen, eine Schadstoffemission ist in der Regel nicht vorhanden. Bezüglich des Energieverbrauchs überzeugen vor allem die wärmeleitenden und wärmespeichernden Eigenschaften.
Sie können die Heizungsvariante in Form von Wandflächen- und Spiegelheizungen oder als Wellnessauflage aus Keramik nutzen.

Die Keramik-Infrarotheizung

Eine Infrarotheizung erzeugt eine angenehme Strahlungswärme. Die kristallinen Einschlüsse sorgen für einen guten Wärmestreueffekt. Das Gerät heizt sich schnell auf, es sind lediglich rund 3 Millimeter dicke Keramikplatten notwendig.

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Besonders energiesparend sind Modelle, bei denen an der Rückseite eine Wärmedämmung vorhanden ist. Die Wärmeverteilung wird in diesem Fall auf den Wohnraum beschränkt und Sie können die Heizung auch an Außenwänden nutzen.

Der Heizlüfter aus Keramik

heizluefter aus keramik in weiß
Ein Heizlüfter wird mit Strom betrieben. Er kann prinzipiell aus Kunststoff, Metall oder Keramik bestehen. Ein Keramiklüfter gilt als besonders leise im Betrieb. Die Platten heizen sich außerdem nicht in dem gleichen Maße wie andere Heizlüfter auf. Es handelt sich um standfeste Modelle, die ein relativ hohes Eigengewicht aufweisen. Dadurch reduziert sich die Gefahr des Umkippens und die Sicherheit erhöht sich.
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Die robuste und langlebige Heizung ist ein Investition in die Zukunft, welche speziell für Allergiker noch einige Vorteile aufweist: An der Oberfläche können Tierhaare oder Staub nicht verbrennen. Die Geruchsbildung wird vermieden und die Luft bleibt sauber.

Für Feuchträume sollten Sie bei der Auswahl der Heizung auf einen integrierten Spritzschutz achten. Die Heizgeräte werden ohne die Notwendigkeit baulicher Maßnahmen unkompliziert aufgestellt und sind direkt einsetzbar. Sie bringen den Raum auf eine angenehme Temperatur.

In welchen Situationen ist die elektrische Keramik-Heizung von Vorteil?

Die Elektroheizung zeichnet sich durch die unkomplizierte Nutzung und geringe Anschaffungskosten aus. Sie kann nachträglich in Räumen aufgestellt werden und erfordert keine Installationsarbeiten. Vor allem Gartenhausbesitzer und Kleingärtner haben die Vorzüge der mobilen Heizung für sich entdeckt.

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Im Badezimmer ist die Elektroheizung ebenfalls von Vorteil, da sie sporadisch und getrennt vom übrigen Heizungsnetz angeschaltet werden kann. Sie unterstützen beziehungsweise ersetzen eine vorhandene Badezimmerheizung. Als Zentralheizung ist sie aufgrund der geringen Energieeffizienz und den damit verbundenen hohen Betriebskosten nicht geeignet.

Die Hightech Keramik Heizung: Kosten und Ausstattungsmerkmale

Die EWT Ceramic C220LCD Keramikheizer ist mit einem beleuchteten LC-Display ausgestattet. Sie erbringt eine Leistung von bis zu 2.000 Watt, wobei 3 Leistungsstufen vorhanden sind. Das Thermostat kann stufenlos und gradgenau eingestellt werden. Mittels der Fernbedienung wird die einfache und unkomplizierte Bedienung der Heizung gewährleistet. Das Gerät eignet sich zum Beheizen von 30 bis 35 Quadratmeter großen Räumen. Die Kosten betragen rund 70 Euro.

Die Betriebskosten hängen von der täglichen Nutzungsdauer ab. Angenommen, Sie schalten die Keramikheizung für eine Stunde bei einer Leistungsabnahme von 2.000 Watt ein. In diesem Fall müssen Sie mit Ausgaben von ungefähr 50 Cent rechnen. Infrarotheizungen sind in der Anschaffung meistens teurer als Heizungslüfter. Sie können dekorativ an der Wand angebracht werden und nehmen somit keine Standfläche im Zimmer ein. Ein Beispiel für eine Keramik-Infrarotheizung ist die SUNERY® 750W Keramik, die für rund 800 Euro angeboten wird.

Günstige Einstiegsmodelle beginnen bei Preisen von ca. 200 Euro. Am Markt sind zahlreiche Heizungshersteller und Modelle vertreten, wie beispielsweise Rowenta, Elbo-therm und Römer.