Heizgebläse mit Strom, Gas und Diesel – Wann sich was lohnt

rotes Heizgebläse auf Holzboden
Bei einem Heizgebläse handelt es sich um eine mobile Heizung, mit der Sie Räumlichkeiten wie Zelte und Rohbauten beheizen können. Die Bandbreite ist groß: Erstens gibt es erhebliche Unterschiede bei der Größe und der Leistung. Mit dem einen Gebläse können Sie eine Garage beheizen, mit dem anderen eine großflächige Halle. Zweitens existieren mit Elektro, Gas und Diesel drei unterschiedliche Antriebsarten. Dabei dient ein Heizgebläse meistens als vorübergehender Heizungsersatz. Als dauerhafter Ersatz für eine Zentralheizung eignet es sich aufgrund der hohen Betriebskosten und der geringen Heizleistung nicht.

Die grundlegende Funktionsweise

Das Prinzip ist einfach: Heizluftgebläse ziehen Luft an, erwärmen diese und geben sie mittels Gebläse anschließend wieder ab. Das Gebläse hat im Vergleich zu anderen Heizarten den Vorteil, dass es die warme Luft im ganzen Raum verteilt. Auf diese Weise lassen sich auch große Räumlichkeiten auf eine angenehme Temperatur bringen. Leistungsstarke Gas- und Diesel-Heizluftgebläse sind meist mit einem Fahrwerk ausgestattet, damit sie sich komfortabel transportieren lassen.Vor dem Kauf eines Heizgebläses sollten sie sich damit auseinandersetzen, welche Antriebsart sich für Sie am besten eignet:

Drei Antriebsarten

Elektro-Heizgebläse

Gas-Heizgebläse

Diesel-Heizgebläse

Oft auch als Schnellheizer bezeichnet, weisen diese Modelle eine geringe Leistungskraft auf. Zudem kosten sie im Betrieb viel Geld. Dafür geben sie keine schädlichen Abgase ab.

Preis ab ca. 40 €

Sie können eine wesentlich größere Wärmeleistung als Elektromodelle erreichen, bei leistungsstarken Anlagen rund 20 bis 30 kW.

Preis ab ca. 80 €

Auch sie zeichnen sich durch Leistungsstärke aus. Wie gasbetriebene Varianten verursachen sie Abgase. Hinzu kommt der Benzingeruch.

Preis ab ca. 200 €

Die Abgas- und Verteil-Problematik

Unter anderem in Partyzelten und Hallen kommen große Heizgebläse mit Gas- oder Diesel-Antrieb zum Einsatz. Die erhebliche Menge an Abgasen würde für Menschen eine Gefahr darstellen. Steht das Gerät innerhalb einer Räumlichkeit, verfügt es deshalb über ein Abluftsystem. Die Abgase werden nach außen geleitet. Alternativ stellen die Verantwortlichen das Heizluftgebläse außen auf und leiten die Luft ohne Abgase hinein.

Zudem spricht in umfangreichen Gebäuden wie Hallen oder auch großen Zelten vieles für ein Verteilsystem für die Warmluft, um sie ideal zu verteilen. Alleine mit dem Gebläse am Gerät lässt sich das ab einer gewissen Raumgröße nicht bewerkstelligen.

Anwendungsbereiche

Grundsätzlich eignen sich diese Wärmeerzeuger überall dort, wo Sie Wärme brauchen, aber über keine fest installierte Heizungsanlage verfügen. Vielleicht besitzen Sie eine große Garage, in der Sie sich einen Heimwerkerbereich eingerichtet haben. Im Winter leistet ein mobiles Gebläse wertvolle Hilfe. Auf Baustellen sind diese Geräte unverzichtbar. Auch als Notheizung, wenn die Öl- oder Gasheizung einmal ausfällt, finden sie häufige Anwendung.