Die Forsterheizung – Etagenheizung zu DDR-Zeiten

Forsterheizung ist eine Sammelbezeichnung für eine ganze Reihe von Wärmeerzeugern, die in der früheren DDR weit verbreitet waren und die vor allem als Etagenheizungen zur Anwendung kammen und auch heute noch kommen.

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Bildquelle: Forster Heiztechnik GmbH

Ihren Namen erhielten diese Heizungen dadurch, dass Sie in der Stadt Forst produziert wurden. Zum Einsatz kommen Forsterheizungen für den Einbau in Neubauten und für die Modernisierung von Wohnungen und kleinen Häusern. Damals wurden sie in der Regel als Selbstbau-Sätze ausgeliefert, die Bauherrn selbst installieren konnten. Auch heutzutage lassen sich noch Forsterheizungen in Ostdeutschland kaufen. Diese sind dem neusten Stand der Technik angepasst.

Es handelt sich dabei um Heizkessel für Holz, Braunkohle, Mischbrand und Pellets. Tragen Sie sich mit dem Gedanken, eine solche Heizung zu kaufen und einzubauen, sollten Sie sich vorab genauer über deren Funktionsweise und Technik informieren. Wir haben für Sie daher hier die wichtigsten Fakten zur Forsterheizung kompakt zusammengefasst.

Verschiedene Brennstoffe möglich

Von DER Forsterheizung zu sprechen, wäre grundlegend falsch. Denn Hersteller bieten die Etagenheizungen in verschiedenen Ausführungen an. Diese unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihrer Leistung als auch des verwendeten Brennstoffs.

Bei den meisten Ausführungen handelt es sich um Anlagen, die nach dem Prinzip einer waagrechten Einrohr-Pumpenheizung arbeiten. Es gehören aber auch Kessel zum Produktportfolio, der nach dem Prinzip einer Schwerkraftheizung funktionieren.

Damals gehörten auch gasbefeuerte Kessel zum Lieferprogramm. Diese hatten eine Leistung von 17 kW. Außerdem war passend zur Heizung ein Warmwasserbereiter mit einem Inhalt von 120 Liter erhältlich, der sowohl für den Heizungs- als auch für den Elektrobetrieb geeignet ist. Im Lieferumfang der Bausätze waren zudem alle notwendigen Rohre, Ventile und sonstigen benötigten Teile enthalten, die zur Installation (auch durch einen Laien) erforderlich waren.

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Heutzutage sind die größte Zahl der Forsterheizungen Feststoff-Heizungen, die deutlich effizientere Wirkungsgrade aufweisen, als die in der Vergangenheit verbauten Etagen- oder Stahlheizkessel.

Das bedeutet, dass Sie zum Beispiel mit Holzscheiten oder Kohle in Form von Briketts befeuert werden können. Feststoffbrennkessel werden in unterschiedlichen Leistungsvarianten angeboten, nämlich die Forsterheizung mit 5, 9, 14, 17 oder 21 kW. Der Hersteller Forster Heiztechnik GmbH bietet beispielsweise Forsterheizungen in Form von modernen Festbrennstoffheizungen angefangen von 5 kW bis 90 kW für den kleinen und großen Leistungsbereich an.

Installationsvoraussetzungen für Forsterheizungen

Wer bereits im Besitz einer veralteten Forsterheizung aus der DDR ist und diese modernisieren möchte, verfügt bereits über ausreichende Platzverhältnisse für eine ordnungsgemäße Aufstellung. Da es sich bei der Forsterheizung in der Regel um einen Feststoffkessel handelt, ist Platz für den Brennstoff innerhalb des Wohnraums zu reservieren. Hierbei sind Brandschutzvorschriften zu beachten, über die Sie Ihr Schornsteinfeger gerne informiert.

Preise für Forsterheizungen

Die Höhe des Anschaffungspreises für ein modernes Gerät hängen von der Leistungsfähigkeit und Größe der Heizungsanlage ab.

Ein vermeintliches Schnäppchen kann sich jedoch im Nachhinein als fatal erweisen, wenn zusätzliche (Ersatz-)Teile für die Heizungsinstallation benötigt werden, da diese nur noch sehr schwer zu beschaffen sind. Daher empfiehlt es sich auf renommierte Hersteller zu setzen.

Keine staatliche Förderung für die Forsterheizung

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Gefördert werden Forsterheizungen vom Staat nicht. Es gibt jedoch Verbände und Kommunen, die Förderprogramme für zum Beispiel die Anschaffung eines neuen Heizkessels für Braunkohlebriketts finanziell unterstützen.