Digitales Thermostat: Einstellung, Wechsel, Vor- & Nachteile | Kesselheld
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Digitales Thermostat: Einstellung, Wechsel, Vor- & Nachteile

Digitales Thermostat steuerbar mit einer AppWer ein analoges Thermostat gegen ein digitales tauschen möchte, hat vor allem die optionalen Voreinstellungsmöglichkeiten im Auge. Ein digitales Thermostat ermöglicht eine deutlich individuellere und effizientere Temperatursteuerung als es bei einem manuellen der Fall ist.

Ein analoges und rein mechanisches Thermostat kann lediglich direkt durch das Bedienen und Einstellen reguliert werden. Wenn Sie Zeitpunkte oder Spannen im Voraus programmieren möchten, kann nur eine angeschlossene Zeitschaltuhr helfen. Mehr als ein An- und Ausschalten einer fest eingestellten Temperatur durch Stromunterbrechung ist nicht möglich. Ein digitales Thermostat hingegen lässt vorprogrammierte Temperaturänderungen zu. Sie können je nach Ausstattungsumfang viele unterschiedliche Feinjustierungen bis Tage und Wochen im Vorhinein einstellen. Spareffekte und Wohnkomfort lassen sich besonders für eine Fußbodenheizung effektiv erhöhen.

Fortlaufende, präzise und umfangreiche Befehlsketten möglich

In Zeiten permanent steigender Energiepreise und zunehmend strengen gesetzlichen Vorschriften zum Energiesparen empfiehlt sich das Umrüsten auf ein digitales Thermostat. Empfehlenswerte Geräte erhalten Sie bereits zu moderaten Preisen, die wenig über ihren analogen Pendants liegen.

Durch die vielfältigen Programmmöglichkeiten steuern Sie die Beheizung in Ihren Räumen sehr präzise. Ihre Fußbodenheizung kann bei gleichem Komfort und individualisierter Wärmeversorgung bis zu zweistelligen Prozenten effektiver arbeiten. Zusätzliche Bedienungsvorteile liefert ein digitales Thermostat, dass sich fernsteuern lässt. Schnittstellen für Bluetooth, Funk, USB und WLAN erlauben Ihnen, auch von außerhalb und aus Entfernung Einstellungen vorzunehmen.

Je nach Ausbau und System können Sie beispielsweise Ihre Fußbodenheizung mit Ihrem Smartphone beeinflussen. Ein modernes elektrisches Thermostat integriert sich in Ihr Smart Home Konzept und erhöht die anlassbezogene Effizienz. Sie treffen beim Ankommen und bei Anwesenheit auf optimal temperierte Räume. Das Vergeuden von Energie während Ihrer Abwesenheit minimieren Sie, da Sie Ihrem Thermostat mit Solltemperaturen und reaktiven Regelungen sagen, was er in welcher Situation tun soll.

Einstellungsparameter und Funktionalitäten

Die Grundaufgabe eines Thermostats ist das Erkennen einer äußeren Bedingung und das Auslösen einer technischen Reaktion darauf. Ein Fühler oder Sensor misst die Heizwasser- oder Umgebungstemperatur. Die mechanische Einstellung bei analogen Geräten gibt den Befehl zum An- oder Ausschalten. Im praktischen Alltag variieren die Anforderungen und Bedingungen wesentlich differenzierter. Faktoren wie An- und Abwesenheit, Lebensgewohnheiten und Witterungswechsel können Sie durch ein Gerät mit digitaler Speicherfähigkeit einzeln „beantworten“. Wer ein analoges Thermostat gegen ein digitales tauschen möchte, kann sich auf die Auswahl folgender möglichen technischen Features einstellen:

  • Zeiteinstellungen bis zu Wochenverläufen
  • Tagesablaufregulierungen einschließlich Tages- und Nachtschaltungen
  • Ist- und Solltemperaturen
  • Akute Vorabeinschaltung
  • Algorithmen erkennen geöffnete Fenster, Frostgefahr und Sonneneinstrahlung
  • Speicherfunktionen
  • Fernbedienung durch Bluetooth, Funk, USB und WLAN
  • Einbindung und Integration in Smart Home Konzept
  • Begleitung eines hydraulischen Abgleichs in der Heizanlage
  • Zusätzlich anschließbare Fühler und Sensoren
  • Alarmgebung, Kindersicherung und Notabschaltung

Externe Thermostate für Pflanzen und Tiere

In den meist Fällen wird ein digitales Thermostat in der Heizungstechnik eingesetzt. Eine weitere praktische Nutzungsart ist das Steuern und Unterstützen des Pflanzenwachstums für Privatgärtner und Züchter. Ein Spezialhersteller für Thermostatregelungen für diesen Zweck ist das norddeutsche Unternehmen Romberg. Ein digitales Thermostat von Romberg besteht aus einem externen Bauteil, in dem sich der Temperatursensor und eine Zeitschaltuhr befinden.

Zwei Steckdosen ermöglichen den Anschluss von Licht- und Wärmequellen. Die Versorgung wird auf dem Display entsprechend benötigter Wachstumsbedingungen programmiert. Ein externes digitales Thermostat können Sie auch bei der Tierhaltung einsetzen. Typische Beispiele sind die Aquaristik und der Unterhalt von Terrarien.

Bauarten und Montagemethoden

Analoge mechanische Thermostate waren meist im Griff der Heizkörper integriert, mit externem oder integriertem Fühler oder Sensor. Diese Aufsteckgriffe erhalten Sie auch heute noch in digitaler Ausführung. Verbreiteter und bedienungsfreundlicher ist der heutige Standard, die Kästchen an oder in der Wand. Mit dem gut erreichbaren Display lassen sich Wärmeausgabegeräte von Heizkörpern bis zur Fußbodenheizung bequem steuern. Durch die Wandmontage an günstigen Stellen wird auch der sichere Empfang von Funksignalen garantiert. Beleuchtete Displays und Temperaturanzeigen erhöhen den Komfort zusätzlich.

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