Heizungsschema einfach erklärt: Grundlagen & Anwendung

heizungsschema
In einem Heizungsschema wird der Aufbau der Anlage sowie die Verteilung der einzelnen Komponenten dargestellt. Die Zeichnung bildet die Grundlage für die Heizungsinstallation. Möchten Sie die Heizung selbst planen beziehungsweise einbauen, müssen Sie sich zuvor intensiv mit den Symbolen und dem grundlegenden Vorgehen beschäftigen. Wer über keine ausgeprägte Fachkenntnisse verfügt, dem empfiehlt es sich, auf die Expertise
eines Heizungsmonteurs zu setzen. Eine seriöse Fachkraft wird Ihnen die Planungsdokumente gerne erläutern. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht darüber, wie Sie einen vorliegenden Plan lesen und welche Bedeutung dieser hat.

Das Heizungsschema zeichnen: Die Grundlagen

Wenn Ihnen aus der Schule die Schaltpläne aus dem Physikunterricht noch geläufig sind, wird es Ihnen leichter fallen, die Zeichnungen zu lesen. Zwar bestehen Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Schaltungsarten, der Grundgedanke ist jedoch gleich: In einem Plan soll der Aufbau von Systemen verdeutlicht werden. Das grobe Heizungsschema berücksichtigt hierbei lediglich grundlegende Elemente wie beispielsweise das Ausdehnungsgefäß, den Heizkessel sowie verschiedene Ventile.

Es wird ein Überblick über das komplette System geliefert, wodurch Optimierungen und Veränderungen besprochen werden können. Maßstäbe spielen bei dem Plan keine Rolle, lediglich die Struktur und die Verständlichkeit müssen gegeben sein. Um den Plan nachvollziehen zu können, ist die Kenntnis über die einzelnen Symbole entscheidend. Sie werden in entsprechenden Fachbüchern beziehungsweise im Internet in Form von Tabellen dargestellt und können bei Bedarf nachgeschlagen werden. Blaue Linien symbolisieren im Kreislauf Kälte, rote Verbindungslinien stehen für Wärme.

Wir sind bei der Auswahl regionaler Heizungsbauer behilflich

Nachdem Sie ein unverbindliches Angebot erhalten und mit dem Monteur Kontakt aufgenommen haben, besprechen Sie den Aufbau der Heizungsanlage. Oftmals wird Ihnen im Rahmen der Gespräche das Heizungsschema für die ausgewählte Anlage vorgelegt.

Sie stimmen die Feinheiten miteinander ab. Sollten Ihnen die Grundlagen vom Heizungsschema sowie die Symbole nicht geläufig sein, erklärt Ihnen der Heizungsbauer den vorliegenden Plan, sodass Sie die Struktur der neuen Heizung nachvollziehen können. Selbstverständlich können Sie sich auch vollständig auf die Erfahrung des Heizungsbauers verlassen und lediglich die Grundlagen mündlich besprechen sowie schriftlich fixieren. Um böse Überraschungen zu vermeiden empfiehlt es sich jedoch, vorab ein grundlegendes Planungsgespräch zu führen.

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Das Heizungsschema für ein Einfamilienhaus

Wird die Heizungsanlage für ein Haus geplant, dann muss die grundlegende Funktion der Heizung dokumentiert werden. Der Kreislauf der Wärmeerzeugung wird grafisch verdeutlicht. So erkennen Sie auf dem Plan den Heizungskessel, an dem der Pufferspeicher angeschlossen wird. Beide können über ein Dreiwegeventil miteinander verbunden werden. Ein weiteres Element ist der Temperaturfühler, der ebenfalls dargestellt wird.

Das Heizungsschema zeichnen – Thema der Ausbildung zum Heizungsbauer

Das Schema dient nicht nur der Kommunikation mit Kunden sondern in erster Linie für die eigene Planung des Heizungsinstallateurs. Die Zeichnung beinhaltet die wichtigsten Elemente, wie die Hydraulikgruppe und den Warmwasserspeicher. Die Planung wird dokumentiert, wodurch die Installation sowie eventuell in einigen Jahren folgende Heizungsmodernisierungen erleichtert werden. Daher ist es Teil der Ausbildung zum Heizungsbauer, ein Schema anfertigen zu können. Zudem werden durch die Zeichnungen grundlegende Aufbauten verschiedener Heizungsvarianten dargestellt. Den Ausbildenden kann dadurch vermittelt werden, welche Unterschiede bei den Heizungssystemen bestehen und wie die Heizung geplant wird. Ob Heizungsschema für einen Holzvergaserkessel oder einen anderen Heizungstypen – die Zeichnung zeigt den Aufbau.