Pelletslieferanten: Wie finde ich den besten Anbieter?

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Beim Kauf einer Pelletheizung oder wenn sich der Vorrat dem Ende neigt, stellt sich Eigentümern die Frage nach dem passenden Pelletlieferanten. Je nach Region ist die Auswahl unterschiedlich groß. Eine guten ersten Überblick bieten verschiedene Online Vergleiche. Was Sie dabei beachten sollten und woran Sie gute Pellets erkennen, erfahren Sie hier.

Vergleich von Pelletslieferanten

Zunächst einmal ist es wichtig die Preise verschiedener Anbieter transparent zu machen. Häufig schönigen Pelletslieferanten die Preise, indem Sie die Kosten für die Lieferung unterschlagen oder sich die Preise auf eine bestimmte Abnahmemenge beziehen. Um die Preise für Pellets vergleichbar zu machen, ist es wichtig, dass es sich um die gleiche Abnahmemenge und das gleiche Paket handelt. So macht es keinen Sinn, ein Angebot, das die Lieferkosten nicht beinhaltet mit einem Angebot inklusive Liefergebühren zu vergleichen.

5 Tipps für Ihre nächste Pelletlieferung

  • Nehmen Sie eine Probe: Fordern Sie eine Pelletprobe an. Hochwertige Pellets besitzen keine Risse und verfügen über eine glatte, matt glänzende Oberfläche. Des Weiteren sollten die Pellets den aktuellen DIN Normen entsprechen.
  • Achten Sie auf Gütesiegel: ENplus und DINplus Siegel sprechen für gute Qualität.
  • Halten Sie eine Stichprobe zurück: Kommt es zu einem Defekt des Pelletkessels aufgrund minderwertigen Brennmaterials übernimmt der Hersteller keine Garantie. Um in einem solchen Fall nachweisen zu können, dass der Fehler beim Pelletslieferanten lag, empfiehlt es sich eine Stichprobe aufzuheben.
  • Bestellen Sie im Sommer: Wer außerhalb der Heizperiode bestellt, kann bis zu 20 Prozent sparen.
  • Lose Pellets sind günstiger als Sackware: Sackware ist bis zu 30 Prozent günstiger als lose Presslinge.

Pellets bestellen: Der richtige Zeitpunkt ist wichtig

Die Pelletspreise sind saisonalen Schwankungen unterlegen. In den Wintermonaten sind die Preise aufgrund der gesteigerten Nachfrage und dem aktuellen Bedarf höher als in den Sommermonaten. Zwischen 2002 und 2016 betrugen die durchschnittlichen Kosten pro Tonne bei einer Abnahmemenge von 5 Tonnen im Januar 225 Euro.

Im Dezember wurden leicht höhere Werte, im Februar und im November leicht niedrigere Werte ermittelt. Am günstigsten waren die Pellets im Juni, hier konnten die Verbraucher mit 212 Euro im Mittel rechnen. Bei der Bewertung der Zahlen muss berücksichtigt werden, dass es sich um Mittelwerte über mehrere Jahre handelt. Die Pelletspreise sind in den letzten Jahren gesunken, wobei im Januar 2017 durch den kalten Winter ein leichter Anstieg verzeichnet wurde.

Die Abnahmemenge bestimmt den Preis

Die meisten Pelletslieferanten belohnen die Abnahme von größeren Holzmengen mit günstigen Preisen. Als Beispiel werden die durchschnittlichen Preise für Pellets im Jahr 2016 betrachtet. Haben die Verbraucher sich für eine Menge von 20 Tonnen entschieden, dann durften sie mit Kosten in Höhe von 225 Euro rechnen.

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Tipp

Wurden lediglich 2 Tonnen abgenommen, dann betrugen die Kosten pro Tonne 275 Euro. Es lohnt sich daher, größere Mengen abzunehmen. Eventuell ist es möglich, gemeinsam mit direkten Nachbarn einzukaufen.

Einige Pelletslieferanten gewähren auch dann günstige Preise, wenn die Holzmenge auf zwei benachbarte Abnahmestationen verteilt wird. Die Anbieter profitieren in diesem Fall von den reduzierten Anfahrtskosten und dem als gering zu betrachtenden Mehraufwand für die Belieferung von Nachbarhäusern.

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Vorteile beim Einkauf

Sie sollten bei der Planung des Pelletslagers in jedem Fall die Größe auf den Bedarf des Hauses abstimmen. Es ist von Vorteil, einen Jahresvorrat anlegen zu können.

Der Pelletseinblasstutzen – Ihr Heizungsbauer berät Sie zum sicheren Betrieb

Der Pelletseinblasstutzen stellt die Verbindung zwischen dem Tankwagen und dem Lager dar. Über einen Plastikschlauch oder einen Gummischlauch werden die Holzpellets mit Druck in den Lagerraum gepresst. In der Lagerstätte sammelt sich eine feine Schicht von Holzstaub, was problematisch sein kann. Die Förderluft wird beim Blasevorgang statisch aufgeladen. Die elektrische Ladung kann auf den Staub übertragen werden. Im ungünstigsten Fall entsteht eine Holzstaubexplosion. Um diesen Vorgang zu vermeiden, sollte der Pelletseinblasstutzen geerdet sein. Ihr Heizungsbauer berät Sie zur sicheren Gestaltung des Liefervorgangs und nimmt den korrekten Einbau aller Bauteile vor.