Pelletkessel Test: Testsieger der Stiftung Warentest

pelletkessel test
Lange Jahre bestand kein Zweifel an der bevorzugten Heiztechnik: Das Eigenheim wurde entweder mit Öl oder mit Gas auf wohnliche Temperaturen gebracht, in jedem Fall stand die Verwendung fossiler Brennstoffe außer Frage. Der Pelletkessel Test zeigt allerdings, dass sich die Situation geändert hat.

Die klimaneutrale Verfeuerung von Holzpellets ist billig und durch moderne Heizsysteme auch komfortabel, wie der Pelletkessel Test zeigt. Doch welches Modell ist das richtige? Wer kann im Vergleich der Stiftung Warentest überzeugen?

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Info

Folgende Modelle nahmen am Pelletkessel Vergleich teil:

  • Eta PE 15
  • Fröling P4 Pellet – 15
  • Hargassner Pelletheizung HSV 14
  • HDG Pellet master PM 15
  • KWB Easy Fire, USP GS 15
  • Ökofen Pellematic PES 15
  • Paradigma Pelletti II SR 153
  • Viessmann Vitoligno 300-P 6-18 kW
  • Wagner Lignoplus 15 bzw. Windhager Biowin Exklusiv 150 (baugleiches Modell)

Aus dem nahezu unüberschaubaren Angebot aus verschiedenen Modellen das passende zu wählen, ist für Verbraucher nicht gerade einfach. Im Pelletkessel Test wurden vor allem zwei Kriterien genauer unter die Lupe genommen: Der Schadstoffausstoß und die Effizienz. Während Ersteres vor allem für die Umwelt von Bedeutung ist, beeinflusst die Effizienz auch die Kosten für die Pellets – ein billiger Pelletkessel ist bei einem hohen Verbrauch nicht zwangsläufig die beste Wahl.

Anbieter und Geräte Qualitätsurteil Stiftung Warentest
Viessmann Vitoligno 300-P 6-18 kW Gut (2,1)
Windhager Biowin Exklusiv 150 Gut (2,3)
Eta PE 15 Gut (2,5)
KWB Easy Fire USP GS 15 Gut (2,5)
Hagassner Pelletsanlage Befriedigend (2,7)
Ökofen Pellematic PE S 15 Befriedigend (2,7)
Fröling P4 Pellet-15 Befriedigend (2,8)
Paradigma Pelleti II SR 153 Befriedigend (2,9)
Wagner Lignoplus 15 Ausreichend (4,2)
HDG Pelletmaster PM 15Art.-Nr.: 1300 0400 Ausreichend (4,5)

 

Pelletkessel kaufen: Diese Modelle sind empfehlenswert

Am Ende des Tests wurde der Viessmann Vitolignio 300-P 6-8 kW zum Pelletkessel Testsieger erklärt. Die Note „gut“ konnte das Modell erreichen, weil der Verbrauch an Pellets im Testfeld am geringsten ausfiel. Gleichzeitig waren die Staub-Emissionen von allen Modellen am geringsten. Ebenfalls die Note „gut“ erreichte der zweitplatzierte Windhager Biowin Exklusiv 150.

Note ,,Befriedigend“

Auf den folgenden Plätzen erhielten die Konkurrenten allerdings nur ein „Befriedigend“. Immerhin: Durchweg negativ fiel keines der getesteten Produkte auf; selbst der letztplatzierte Wagner Lignoplus 15 überzeugte immerhin durch einen sehr geringen Stromverbrauch. Hier zeigt sich dennoch, dass ein Pelletkessel, welcher im Preisvergleich günstig ist, nicht zwangsläufig die beste Wahl darstellt. Der Verbrauch an Pellets ist vergleichsweise hoch, die Betriebskosten steigen somit ebenfalls an.

Zudem zeigt der Vergleich auch, dass die Investitionskosten beim Kaufen eines Pelletkessels kaum unterscheiden. Die Preisspanne der unterschiedlichen Modelle reicht nur von 10 800 bis 12 600 Euro und ist somit im Vergleich zu anderen Heizungsarten gering.

Achtung: Wagner hat den Lignoplus 15 zugunsten des Windhager Biowin Exklusiv 150 aus dem Programm genommen – und auch dieses Modell konnte im Pelletkessel Preisvergleich und Leistungstest überzeugen.

Pelletkessel punkten mit geringen Betriebskosten

Eine Erkenntnis des Pelletkessel Vergleich ist aber auch, dass die Pelletheizung problemlos mit einem Öl- oder Gasheizsystem konkurrieren kann: Die Pelletheizung günstig zu bekommen, stellt kein Problem mehr da. Gleichzeitig wird der Pelletkessel Kauf jedoch auch interessant, weil die Nutzung komfortabel ist: Die Zuführung der Pellets geschieht automatisch und ermöglicht eine einfache Regulierung der Heizwärme.

Gleichzeitig ist das Heizen mit Pellets sehr günstig: Während die erzeugte Kilowattstunde mit einer rund 7 Cent kostet, müssen Sie als Besitzer einer Pelletheizung nur rund 5 Euro einkalkulieren. Außerdem sind erhebliche Preissteigerungen bei den Pellets kaum zu erwarten, während der Gaspreis an den Ölpreis gekoppelt ist – und der kann bei einer Erholung der Weltkonjunktur schnell rapide ansteigen. Der Pelletheizung Test zeigt aber auch, wo seitens der Hersteller noch Handlungsbedarf besteht. Vor allem beim Thema Emissionen: Hier sind zwei Modelle durchgefallen.