Brennholzpreise: Lieferanten, Arten & Spartipps

brennholz
Bei der Überlegung eine Holzheizung oder einen Holzkessel anzuschaffen, sollten auch die Brennholzpreise mit einkalkuliert werden.

Für eine verlässliche Abschätzung der laufenden Kosten ist jedoch mehr von Nöten, als nur aktuelle Brennholzpreise zu studieren.

Holzkessel gewinnen zunehmend an Beliebtheit, da sie eine umweltfreundliche und effiziente Heizung sind und zudem die Anschaffung von verschiedenen Stellen gefördert wird.

Steigende Brennholzpreise und die Ursachen dafür

So stehen zinsgünstige Kredite der KfW Banken, Förderungen der Bundesländer und des BAFA zur Verfügung. Zudem ist die Installation einfach und sowohl in Ein- als auch in Mehrfamilienhäusern möglich. Mit der weiteren Verbreitung von Holzkesseln steigt auch die Nachfrage an Brennholz in jedweder Form. Pellets, Briketts und Scheitholz sowie Holzreste werden verstärkt benötigt, wodurch die Brennholzpreise angehoben werden können.

Dennoch zählen Holzkessel nach wie vor zu den günstigen Heizmöglichkeiten. Zusätzlich können Verbraucher mit einigen Tipps bei der Anschaffung von Brennholz bares Geld sparen.

Die richtige Wahl des Holzkessels

Wer sich für Holzkessel entscheidet, der lediglich mit Scheitholz oder Pellets befeuert werden kann, schränkt sich selbst und günstige Beschaffungsmöglichkeiten deutlich ein. Durch die Bindung an einen einzigen Brennstoff sind Sie den aktuellen Preisen mehr oder minder ausgeliefert, wohingegen bei Kombi-Modellen das Ausweichen auf andere Brennholzformen, Vergleiche und damit Ersparnisse ermöglicht. Es lohnt sich also sehr schnell vor allem aber langfristig, einen Holzkessel zu wählen, der sowohl mit Pellets als auch Holzresten und Scheitholz befeuert werden kann.

Bezugsmöglichkeiten für Brennholz

Brennholz wird von vielen angeboten, nur sind nicht alle Bezugsquellen gleichermaßen bekannt.

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Tipp

Fragen Sie daher ruhig einmal beim Förster, bei Zimmermännern und anderen holzverarbeitenden Betrieben nach. Hier fallen ganz automatisch Holzreste an und sind je nach Nachfrage meist günstiger, als im Brennholzhandel zu haben.

Auch kann es sich bei vorhandenem und entsprechendem Raum lohnen, das Holz frisch zu kaufen und selbst zu trocknen. Fertiges Brennholz ist deutlich kostenintensiver, das Selbsttrocknen kann also eine deutliche Ersparnis bringen und Brennholzpreise senken.

Brennholz selbst trocknen

Frisches Holz ist deutlich zu feucht, um effizient zu verbrennen. Brennholz muss daher ausreichend Zeit zum Ab- und Austrocknen haben.

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Wer das Holz trocken, luftig und am Besten in der Sonne lagern kann, kann sich deutlich kostengünstiger einen Vorrat an Brennholz erschaffen. Ideal sind trockene und gut belüftbare Kellerräume, Schuppen und Unterstände, die ausreichend und rundum vor Regen geschützt sind. Zudem sollte das Holz mit möglichst großen Abständen aufeinander gestapelt werden.

Auf diese Weise können die Scheite an der Luft schneller trocknen. Gleiches gilt bei der Scheitgröße. Ein ganzer Baumstamm trocknet natürlich wesentlich langsamer, als handliche, schmale Scheite. Das Zerkleinern vor dem Trocknen ist also mehr als sinnvoll.

Werden alle Regeln befolgt, kann das Brennholz bereits in zehn Monaten ausreichend durchtrocknen.

Brennholzpreise vergleichen

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Info

Mittlerweile finden sich online mehrere Möglichkeiten, Brennholzpreise zu vergleichen. Brennholzpreise.de ist eine solche Möglichkeit, deren Nutzung besonders einfach ist und den direkten Vergleich deutlich erleichtert.

Das Holz mischen

Die Brennholzpreise für Fichte sind deutlich günstiger, als die Brennholzpreise für Buche. Der Grund hierfür ist in der Wachstumszeit und damit dem Herstellungsaufwand zu finden. Nadelhölzer wie Fichte, wachsen in kürzerer Zeit, während Laubbäume wie die Buche sehr viel länger benötigen, um als Brennholz verwendbar zu sein. Es lohnt sich daher, dem Brennmaterial Nadelgehölze beizumengen.