Wann sich ein Kaminbausatz lohnt, Kosten und Montage

Kaminbausatz in Wohnzimmer
Mit einem Kaminbausatz kaufen Sie eine Heizung, die durch eine einfache Montage besticht. Sie sichern sich das angenehme Ambiente eines Kaminfeuers, ohne an Ihrer Immobilie größere Umbauarbeiten vornehmen zu müssen. Das Einzige, was Sie sicherstellen müssen: eine Verbindung zum Schornstein. Durch diese Leitung zieht der Rauch ab. Solche Kaminbausätze sind von freistehenden
Einzelöfen zu unterscheiden. Die Bausätze enthalten nicht nur einen Kaminofen, sondern auch eine Verkleidung. Deshalb lassen Sie sich optimal in die Innengestaltung von Wohnräumen integrieren.

Leichte Installation

Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass Sie einen Kaminbausatz selbst zusammenfügen und in Betrieb nehmen können. Auch Hobby-Handwerker ohne besondere Fachkenntnisse sind dazu in der Lage, einen Kaminbausatz zu montieren.

Ein Kaminbausatz umfasst eine überschaubare Anzahl an Komponenten: Wie Sie diese zusammensetzen, entnehmen Sie den meist verständlich geschriebenen und mit Bildern versehenen Anleitungen. Viele Hersteller veröffentlichen zusätzlich auf ihren Homepages Video-Anleitungen, mit denen Sie die Montage noch besser nachvollziehen können.

Dank dieser einfachen Installation sparen Sie sich die hohen Kosten für einen Handwerker, eine Ersparnis von mehreren Hundert Euro. Die Personalkosten beschränken sich auf die Gebühren für den Schornsteinfeger, der die Abnahme durchführen muss.

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Bei der Montage entsteht kaum Staub und anderer Schmutz. Aus diesem Grund eignet sich ein Kaminbausatz vor allem für den nachträglichen Einbau in einem bereits existierenden und bewohnten Haus.
Die umfangreichen Bauarbeiten bei einem gemauerten Kaminofen stellen dagegen eine erhebliche Belastung für die Bewohner dar.

Kaminbausatz als Alternative zur Zentralheizung

Ein Standard Bausatz eignet sich nicht als Ersatz für eine Heizung. Dazu ist die Heizleistung zu gering. Wie eine alte englische Weisheit unter Kaminbesitzern bereits besagt: Wer mit einem Kamin heizt, der schwitzt vorne und klappert hinten mit den Zähnen. Bei einer Zentralheizung sorgen Wärmeausgebegeräte wie Heizkörper oder eine Fußbodenheizung für eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Grundsätzlich ist es dabei schon möglich, mit einem Kamin zu heizen. Bei dieser Absicht empfiehlt es sich, auf einen wasserführenden Kaminofen zu setzen.

Günstiger als individuelle Kaminanlagen

Bei einem Kaminbausatz entfallen nicht nur die Handwerkerkosten.

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Zusätzlich liegen die Materialkosten niedriger als bei einem individuell gefertigten Kaminofen. Das lässt sich mit Fertigbauhäusern vergleichen, die ebenfalls weniger als eigens entworfene Immobilien kosten.
Die Hersteller bieten bei Kaminbausätzen genauso wie bei Fertigbauhäusern vorproduzierte Modulsysteme. Die einzelnen Module produzieren sie in Serie, dank der großen Anzahl sinken die Herstellungskosten. Als Käufer profitieren Sie in Form geringerer Preise.

  • Hochwertige Kaminbausätze mit optisch ansprechender Verkleidung erhalten Sie bereits ab rund 1.500 Euro. Beachten Sie die große Preisspanne, es kommt auf die Größe, die Materialien und die Ausstattung an.
  • Teurere Modelle können auch 3.000 Euro oder mehr kosten.

Große Auswahl an Systemkaminen

Bausätze für Kaminöfen sind grundsätzlich standardisiert. Das bedeutet aber nicht, dass Sie sich mit wenigen Standard-Produkten begnügen müssen. Hier zeigen sich die Vorteile der Modularbauweise. Aus unterschiedlichen Komponenten können Sie sich den gewünschten Kaminbausatz zusammenstellen. Zuerst entscheiden Sie sich für eine Grundform, Sie wählen zum Beispiel einen Bausatz für einen Eckkamin. Danach fügen Sie die einzelnen Bestandteile hinzu, unter anderem:

  • Material und Farbe der Verkleidung, etwa weißer Granit
  • Form und Farbe der Türausführung
  • der konkrete Heizeinsatz
  • Extras wie ein Regal für die Holzscheite