Verbrauch einer Nachtspeicherheizung: Kosten im Check

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Nachspeicherheizungen gelten als „Stromsünder“. Dieses Vorurteil liegt zum großen Teil an dem hohen Alter der verbauten Geräte. Die meisten Modelle sind seit mehr als 30 Jahren in Betrieb und entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.

Wir zeigen Ihnen, welche Kosten durch eine Nachtspeicherheizung entstehen und wie Sie die Ausgaben senken können.

Nachtspeicherheizung Verbrauch und Kosten im Überblick

Um den Verbrauch berechnen zu können, müssen Sie die gewünschte Raumtemperatur, das Alter der Heizung und die Dämmung des Gebäudes bestimmen. Am einfachsten ist es, wenn Sie die letzte Nebenkostenabrechnung nutzen und den Verbrauch in kWh ablesen.

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Im Durchschnitt betragen die Ausgaben für den Energiebezug 21 Cent pro kWh. Für ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 150 m² entstehen pro Jahr circa 4.000 Euro Heizkosten.

Wird der Heizstromverbrauch für 1 Person auf eine Wohnfläche von 40 m² bezogen, so müssen Sie mit Ausgaben von 1.000 Euro rechnen. Für die Nachtspeicherheizung wird der Verbrauch für 60 m² auf 1.500 Euro geschätzt. Eine Ölheizung verursacht lediglich rund 50 Prozent der Energiekosten der Nachtspeicherheizung. Der Stromverbrauch je m² wird wie folgt geschätzt:

  • Nachtspeicherheizung: 25 Euro pro m² pro Jahr
  • Ölheizung: 14 Euro pro m² pro Jahr
  • Gasheizung: 11 Euro pro m² pro Jahr

Die Nachtspeicherheizung: Den Verbrauch senken

Für den Verbrauch der Heizung ist unter anderem die Dämmung des Hauses entscheidend. In einem sanierungsbedürftigen Altbau ist der Energiebedarf größer als in einem modernen Neubau. Ein weiterer Grund für einen hohen Stromverbrauch pro Jahr ist die Speicherung bis zum Bedarfszeitpunkt. Der Nachtstrom wird genutzt, um die Wärme zu erzeugen.

Im Vergleich zu Bedarfsheizungen, wie der Infrarotheizung oder den Elektroheizkörpern, bleibt oftmals nicht genutzte Energie übrig und wird verschwendet. Ist der Wärmespeicher nicht ausreichend gefüllt und wird Energie benötigt, so muss der teurere Tagstrom verwendet werden. In diesem Punkt unterscheiden sich Bedarfsheizungen und Speicherheizungen.

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Der Austausch einer alten Heizung durch ein modernes System führt zu deutlichen Einsparungen. Wer lediglich kleinere Investitionen tätigen möchte, der kann sich für den schrittweisen Austausch der Komponenten entscheiden und sich zunächst einmal auf die wesentlichen Bauteile konzentrieren.

Wir beraten Sie gerne zu den effektivsten Vorgehensweisen und den sich daraus ergebenden Einsparungen. Die Heizungsmodernisierung erhöht den Immobilienwert und ist daher eine lohnenswerte Investition.

Die Vorteile und die Nachteile der modernen Nachtspeicherheizung

Vorteile

Nachteile

Strom ist als Energiequelle nahezu überall verfügbar, Erdgas und Öl nicht in jedem Fall Der größte Nachteil der Nachtspeicherheizung ist der hohe Energieverbrauch. Sie müssen im Vergleich zu alternativen Heizformen mit höheren Energiekosten rechnen
Es wird kein Platz für z.B. Heizöltanks benötigt und auch ein Gasanschluss muss nicht gelegt werden Ältere Modelle sind oft gesundheitsschädlich. Daher darf eine Nachtspeicherheizung auch nur von Experten entsorgt werden
Nachtspeicherheizung gelten als relativ gut geeignet für hochwassergefährdete Regionen Sie zählt nicht zu den effektivsten Heizungen, daher ist wenig überraschend, dass der Normnutzungsgrad schlecht ist
Duch die ähnliche Handhabung wie bei einem Heizkörper ist die Anlage sehr wartungsarm Sehr viel manuelle Steuerung nötig um die Wärmeabgabe anzupassen, z.B an aktuelle Wetterbedingungen

Wie kann ich von der Elektroheizung den Verbrauch senken?

Durch die vorteilhafte Steuerung kann der Stromverbrauch einer modernen Nachtspeicherheizung gesenkt werden. Wer die Wettervorhersage beobachtet, der kann bei einer handgesteuerten Heizung die wahrscheinlich günstigste Einstellung wählen. Eine schnelle Reaktion ist gerade in der Übergangszeit im Frühjahr und im Herbst wichtig.

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Die Anlage darf sich nicht zu stark aufladen, da ansonsten eine große Energiemenge ungenutzt verloren geht.

Werden längere Wärmeperioden vermutet, kann die Nachtspeicherheizung ausgeschaltet werden. Eine effektiv genutzte manuelle Speicherung kann zu Einsparungen von bis zu 20 Prozent führen. Eine komfortable Alternative zur manuellen Steuerung ist die außentemperaturgeführte Aufladesteuerung. Sie stellen bei der Heizungsanlage den Heizwärmebedarf und die bevorzugte Raumtemperatur ein. Das System stimmt die Leistung auf die gemessene Außentemperatur ab.